​Der eine schnürte beim 6:0-Sieg des FC Bayern gegen den Hamburger SV einen Doppelpack, der andere bestritt sein 250. Pflichtspiel für die Roten. Am Ende feierten sich Franck Ribéry und Jerome Boateng selbst und gratulierten sich zu ihren jeweiligen Leistungen.


Seit 2013 musste Franck Ribéry auf einen Doppelpack in der Fußball-Bundesliga warten. Gegen den Abstiegskandidaten Hamburg war es mal wieder soweit. Da der HSV bekannt dafür ist, vom FC Bayern in Grund und Boden geschossen zu werden, ​verzichtete der Dino auch diesmal auf große Gegenwehr. Und so kam auch der 34-Jährige in den Genuss zweier Tore.

Gegenüber der Sportschau sprach sich der strahlende Doppeltorschütze nach der Partie direkt mal ein Eigenlob aus: "Ich freue mich für mich." Ein ungewohntes aber angenehm ehrliches Statement eines Profifußballers, die sich in Interviews normalerweise in Zurückhaltung üben und im Fall eines Sieges die Mannschaftsleistung in den Vordergrund stellen.


Boateng freut sich über sein 250. Pflichtspiel


Nach einem seiner beiden Treffer kam es übrigens zu einer rührenden Szene: Ribéry lief zu seinem sechsjährigen Sohn Seif und feierte mit ihm. Im AZ-Gespräch klärte der langjährige Bayern-Star auf: "Ich habe vor dem Spiel mit meiner Frau gesprochen und gesagt, wenn ich ein Tor mache, komme ich zu meinem Sohn."

Nicht nur der franzsösische Flügelflützer hatte allen Grund sich zu freuen. Auch Jerome Boateng durfte sich die eine oder andere Gratulation abholen. Nach dem ungefährdeten Sieg twitterte der Abwehrspieler stolz den Hinweis, dass er gegen die Hamburger sein 250. Pflichtspiel für den Rekordmeister bestritten hatte. Der DFB-Verteidiger lieferte zudem mit einer hundertprozentigen Erfolgsquote bei seinen Zweikämpfen eine tolle Leistung ab.