Der Hamburger SV steht mit einem Bein in der zweiten Bundesliga. Die Rothosen konnten auch nach dem Trainerwechsel unter Bernd Hollerbach nicht die Wende einleiten und stehen nach der 6:0-Klatsche gegen den FC Bayern München mit dem Rücken zur Wand. Nun wackelt der Trainerstuhl, Hollerbach bat am Sonntagmorgen zum Krisengipfel.

Die Bilanz, die Bernd Hollerbach beim Hamburger SV aufweist, liest sich wie ein Albtraum: Sieben Spiele, drei Unentschieden und vier Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 3:13. Ein Umschwung ist in Hamburg nicht zu erkennen, weder sportlich, noch von der Mentalität. Der erst Ende Januar eingesetzte Bernd Hollerbach muss daher bereits um seinen Job bangen.

Beim sonntäglichen Training ​berief der Übungsleiter daher den Mannschaftsrat ein, um die aktuelle Misere zu diskutieren. Eine Art Krisengipfel, könnte man meinen, ​schlug Sven Schipplock nach der Bayern-Schelte doch verbal gegen die eigenen Mitspieler aus. Sollte der 1. FC Köln am Montag gegen den SV Werder Bremen punkten, rutscht der HSV auf den letzten Tabellenplatz. Ob Bernd Hollerbach gegen Hertha BSC eine letzte Bewährungschance erhält, ist äußerst fraglich.