​Der VfB Stuttgart muss im Sommer möglicherweise den Abgang von Benjamin Pavard verkraften. Der Innenverteidiger zählt beim Aufsteiger zu den absoluten Leistungsträgern und soll das Interesse von einigen europäischen Top-Klubs geweckt haben. Medienberichten zufolge hat Tottenham Hotpsur seine Fühler nach dem französischen Nationalspieler ausgestreckt. 


Ende August 2016 griffen die Schwaben für Pavard tief in die Tasche. Fünf Millionen Euro Ablöse überwies Stuttgart für den Verteidiger an den französischen Erstligisten LOSC Lille, was den 21-Jährigen zum fünftteuersten Zweitliga-Neuzugang der Geschichte machte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erkämpfte sich der Defensivspieler einen Stammplatz und entwickelte sich zu einem absoluten Leistungsträger.


In der laufenden Saison stand der Rechtsfuß an allen 25 Spieltagen über die volle Distanz auf dem Platz und steuerte zudem einen Treffer bei. Pavard ist trotz seines jungen Alters bereits ein wichtiger Führungsspieler und eine feste Größe in der VfB-Defensive. Im November feierte der Franzose sein Debüt für die A-Nationalmannschaft. 

Die guten Leistungen des Innenverteidigers sind auch den Verantwortlichen von Tottenham Hotspur nicht verborgen geblieben. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde Pavard am letzten Spieltag beim ​3:2-Auswärtssieg in Köln von einem Scout der 'Spurs' beobachtet. Im vergangenen Dezember verlängerte der 21-Jährige seinen Vertrag vorzeitig bis 2021. Sollte allerdings ein Top-Klub beim Aufsteiger anklopfen, dürfte der Abwehrspieler wohl nicht mehr zu halten sein. 


Der Marktwert des französischen Nationalspielers wird derzeit auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Bei einem Verkauf im Sommer winkt den Schwaben eine Ablöse, welche die 30-Millionen-Marke knacken könnte. Vor gut zwei Wochen erklärte Pavard gegenüber dem Boulevardblatt, dass für ihn zunächst der Klassenerhalt vorrangig ist. "Im Som­mer wird man dann wei­ter­se­hen", betonte der 21-Jährige.