Im kommenden Sommer muss sich der FC Bayern nicht nur auf die Suche nach einem neuen Trainer machen. Auch für die Außenstürmer-Position halten sich die Münchner alle Freiheiten offen. Jupp Heynckes spricht über den Südamerikaner Malcom, der in den vergangenen Wochen vermehrt mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht wurde.


Jupp Heynckes bekleidet in der kommenden Saison nicht mehr das Traineramt beim FC Bayern. So berichtet der TV-Sender Sky davon, der 72-Jährige habe die Mannschaft bereits darüber informiert. Trotz alledem wird der erfahrene Mönchengladbacher in die Transferpläne des Münchner Klubs eingeweiht. Man schätze die Expertise Heynckes‘, war unlängst zu vernehmen.


Ein Name, der zuletzt im Kreise der Bayern vermehrt die Runde machte, ist der von Flügelstürmer Malcom. Der 21-jährige Rechtsaußen wird als künftiger Nachfolger der Achse bestehend aus den beiden Oldies Arjen Robben und Franck Ribéry gesehen. „Ich kenne den Spieler zu wenig, aber sicherlich ist er auch im Fokus unserer Scouting-Abteilung mit Hasan Salihamidzic an der Spitze – wie viele andere Spieler auch“, bezieht Heynckes in der Sport Bild Stellung zu einer möglichen Malcom-Verpflichtung.

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Im Bayern-Fokus: Außenstürmer Malcom


Salihamidzic habe „ganz klare Vorstellung“ und treibe die Planungen voran, fügt der scheidende Cheftrainer an. Der Bosnier wisse schon in der Sichtung genau, welche Spieler er haben möchte. „Er hat qualitativ hochwertige Spieler im Blick.“ Zu diesen fraglos wohl auch Malcom zählt. Dem Vernehmen nach sind sich die Bayern mit dem Außenangreifer von Girondins Bordeaux ​bereits über einen Fünfjahresvertrag einig.


Téléfoot berichtete unlängst von „weiterführenden“ Gesprächen zwischen Münchner Abgesandten und dem Management Malcoms. Billig wird es für den FC Bayern aber mitnichten. Rund 60 Millionen Euro Ablöse soll Bordeaux für den achtfachen Saisontorschützen aufrufen. Auch dem FC Arsenal sowie Tottenham Hotspur wird Interesse nachgesagt.