In den vergangenen beiden Spielen wurde offensichtlich, wie sehr der 1. FC Nürnberg an dem Ausfall von Mikael Ishak zu knabbern hat. Doch offenbar gibt es eine positive Wende: Schon Ende März, Anfang April soll der schwedische Angreifer wieder auf dem Rasen stehen.


Es wäre ein enorm wichtiges Zeichen im Kampf um den Aufstieg. Laut einer Meldung der Bild könnte Mikael Ishak bereits im April oder sogar schon Ende März im Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden (31. März, 13 Uhr) wieder auf dem Platz stehen. Für den 1. FC Nürnberg wäre es eine Glücksnachricht.


„Die Heilung läuft gut. Er wird Ende dieser Woche die zweite Schiene wegbekommen“, nimmt Club-Trainer Michael Köllner Stellung. „Die erste Schiene war eine feste, diese ist jetzt schon beweglich. Mit der macht er auch schon Krafttraining. Nächste Woche soll er dann wieder mit dem Laufen beginnen.“ Doch der Übungsleiter des Tabellenzweiten des Unterhauses bremst die Euphorie.

1. FC Nuernberg v VfL Bochum 1848 - Second Bundesliga

Könnte bald wieder für den Club stürmen: Mikael Ishak


„Das Problem ist natürlich, dass du bei jedem Pass das Innenband merklich strapazierst“, sagt Köllner. Deshalb müsse man vorerst schauen, wie das lädierte Band auf die Belastungen reagiere. Zwölf Tore erzielte Ishak im bisherigen Saisonverlauf, ​eher er sich im Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (0:0) einen Innenbandriss zuzog.


Dass der Schwede, der sich lange Zeit Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machte, fehlt, war vor allem im Derby gegen Greuther Fürth (0:2) zu erkennen, in dem sich der Club keine einzige Großchance erspielte. Köllner stellt jedoch klar: „Vom ständig darüber reden, wird es nicht besser. Wir müssen einfach als Mannschaft wieder gefährlich und hungriger werden.“