​Der Hamburger SV steckt nach dem 0:0 gegen den FSV Mainz 05 nur noch mehr im Schlamassel: ein Punkt, der beide Mannschaften nicht wirklich weiter gebracht hat. Die Mainzer verweilen zusammen mit dem VfL Wolfsburg auf dem Relegationsplatz, die Hamburger haben bereits sieben Punkte Abstand auf Platz 16. Dementsprechend ernüchtert fallen die Stimmen der Verantwortlichen aus.


Selbst HSV-Sportdirektor Jens Todt scheint nicht mehr an den Klassenerhalt des Hamburger SV zu glauben, wie seinen Aussagen im Abendblatt zu entnehmen ist. Dabei war der 48-Jährige der Meinung, dass seine Mannschaft im Spiel gegen die Mainzer die bessere gewesen sei. "Wir waren heute die klar bessere Mannschaft. Es nicht geschafft zu haben, ist wahnsinnig enttäuschend. Natürlich kann man sagen, dass die Qualität fehlt", wird Todt zitiert. Schafft man noch den Klassenerhalt? "Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, wir brauchen außergewöhnliche Wochen", so Todt.


Auch Trainer Bernd Hollerbach schlägt in dieselbe Kerbe, sagt, dass dem Team der "eine Schlüsselmoment gefehlt habe. Das ist heut' kein schöner Moment für uns. Wir haben alles reingelegt, es tut mir unfassbar leid für die Mannschaft. Und für die Fans", so der Trainer der Hanseaten.

Hamburger SV v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Das 0:0 des HSV - laut Bernd Hollerbach auch für die Fans äußerst enttäuschend.


Resignation bei den Verantwortlichen des HSV? Fakt ist: die Relegation scheint weit entfernt und wird in dieser Saison schwieriger denn je zu erreichen sein. Das Restprogramm des abstiegsgefährdeten Dinos: Heimspiele gegen Berlin, Schalke, Freiburg und Gladbach. Auswärts könnte das Blatt noch gegen die Bayern (äußerst fragwürdig), Stuttgart, Hoffenheim, Wolfsburg und Frankfurt abgewendet werden. Das nächste Spiel wird aber ausgerechnet in München bestritten.