Nach dem gestern angekündigten Saisonaus von Stürmer Sebastian Polter muss der 1. FC Union Berlin nun den nächsten sportlichen Rückschlag verzeichnen. Am Samstag teilte der Zweitligist mit, dass man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung mit Toni Leistner einigen konnte.​

​​Der 27-jährige Abwehrchef wird somit aufgrund seines im kommenden Sommer auslaufenden Kontrakts den Verein ablösefrei verlassen, nachdem er das "finale Angebot" zur Ausweitung seines Arbeitspapiers ablehnte.


"Unsere Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren und wir würden, unabhängig vom Saisonergebnis, gerne mit Toni weiterarbeiten", sagte Union Berlins Kaderplaner Helmut Schulte. "Er hat sich allerdings anders entschieden und diese Entscheidung akzeptieren wir natürlich."


Nun horchen natürlich diverse Klubs auf. Leistner gilt als einer der besten Innenverteidiger der 2. Bundesliga und bestritt in dieser Spielzeit fast alle Pflichtspiele seines Vereins über die vollen 90 Minuten.


Interessant wird es vor allem für den 1. FC Köln, dem zuletzt Interesse am gebürtigen Dresdner ​nachgesagt wurde. ​Im Sommer wird jedenfalls mit Sicherheit zwischen vielen Klubs ein Kampf um die Dienste Leitners entstehen.