Für Star-Berater Mino Raiola ist Mario Balotelli einer der zehn besten Stürmer der Welt und 100 Millionen Euro wert. Bei OGC Nizza hat das 'Enfant Terrible' wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Im Sommer läuft sein Vertrag bei den Franzosen aus. Seinen neuen Arbeitgeber könne sich "Schnäppchen" Balotelli aussuchen, so Raiola. Vor allem Top-Klubs aus England und der Serie A seien interessiert.


Mario Balotelli bezeichnet sich selbst gern als besten Stürmer der Welt. Nach seinen Stationen bei den Spitzen-Klubs Inter, Manchester City, FC Liverpool und AC Mailand ging es für den mittlerweile 27-Jährigen im Sommer 2016 ablösefrei zu OGC Nizza.


Was zunächst nach einem Rückschritt aussah, könnte die Karriere des Angreifers wieder ins Rollen gebracht haben. 28 Tore in 42 Ligue-1-Spielen gelangen dem Italiener unter Ex-Bundesliga-Coach Lucien Favre. An der Côte d’Azur hat Balotelli wieder zur alter Klasse zurückgefunden. Sechs Treffer in sieben Europa-League-Partien unterstreichen das. 

Drei Rote Karten und einmal Gelb-Rot in seinen beiden Jahren in Nizza zeigen aber auch, dass Balotelli immer noch eine streitbare Persönlichkeit ist. Einen disziplinierten Muster-Profi wird man bei ihm wohl nie bekommen. Und dennoch ist er für seinen Berater Mino Raiola "100 Millionen Euro wert, aber ablösefrei - und deshalb ein Schnäppchen", so der Star-Agent gegenüber dem italienischen Radiosender RAI. Der 50-Jährige habe für einen "der zehn besten Stürmer der Welt und den besten Italiens" viele Angebote auf dem Tisch liegen. 

Da Balotellis Vertrag in Nizza nach der laufenden Spielzeit ausläuft, ​könne er sich seinen neuen Verein nach Angaben von Raiola ​aussuchen"Ich verhandele schon mit vielen Klubs in England und Italien", sagte Raiola. In der Serie A seien das unter anderem "Juventus, Roma, Napoli und Inter." 


In Balotellis Heimat wird nach der verpassten WM-Teilnahme auch wieder über eine Rückkehr in die Squadra Azzurra diskutiert. Der 27-Jährige soll laut der römischen Tageszeitung La Repubblica von Interimstrainer Luigi Di Biagio für das Testspiel gegen Argentinien am 23. März berufen werden. Der 33-fache Nationalspieler wurde seit dem Gruppen-Aus bei der WM 2014 in Brasilien nicht mehr für das Nationalteam nominiert.