Die Hoffnungen beim HSV auf einen Einsatz von Albin Ekdal im nächsten Abstiegs-Endspiel gegen Mainz 05 haben einen herben Dämpfer erhalten. Nachdem der Schwede am Mittwoch Teile des Teamtrainings absolvieren konnte, fehlte er am Tag darauf. Gleiches gilt für Lewis Holtby. Beide werden wohl am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Überraschend könnte Bernd Hollerbach mit Youngster Josha Vagnoman.


Das Rätselraten um Albin Ekdal geht weiter. ​Am Mittwoch konnte der Schwede überraschend den ersten Teil des HSV-Mannschaftstrainings ​absolvieren. Einen Tag zuvor äußerte sich Bernd Hollerbach noch pessimistisch: "Albin sagt, dass er noch Schmerzen hat, man kann ihn zu nichts zwingen." Mit dabei war auch Lewis Holtby, dessen Risswunde am Schienbein einigermaßen verheilt sein soll. Nach 45 Minuten beendete das Duo die Einheit planmäßig.


Einen Tag später scheinen sich die Hoffnungen auf einen Einsatz von Ekdal und Holtby im nächsten Abstiegs-Endspiel gegen Mainz 05 zerschlagen zu haben. Beide konnten am Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren und sind so wohl auch keine Option für das Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr). Gegen die Mainzer auf dem Relegationsplatz muss der HSV seine wohl letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen. Sieben Punkte liegen die Rheinhessen derzeit vor den Rothosen.

Bernd Hollerbach, ​unter dessen Regie der HSV lediglich​ zwei Zähler in fünf Partien holte, könnte am Samstag auf die Verlierer-Elf aus dem Nordderby gegen Werder Bremen setzten. Am Donnerstag bildeten im Trainingsspiel zwischen A- und B-Team zunächst erneut Torwart Christian Mathenia, die Verteidiger Gotoku Sakai, Kyriakos Papadopoulos, Rick van Drongelen und Douglas Santos, die Mittelfeldspieler Walace, Gideon Jung und Aaron Hunt sowie die Angreifer Bakery Jatta, Filip Kostic und André Hahn die mögliche Anfangsformation. Heißt auch, Hollerbach würde wieder auf eine Viererkette bauen.

Sicher ist das aber noch nicht. Im Laufe des Trainingsspiels wechselte der HSV-Coach munter durch. Im Sturmzentrum bekamen neben André Hahn auch Bobby Wood und Fiete Arp ihre Chance im A-Team. Die Abwehr-Formation stellte Hollerbach auf eine Fünferkette um und hatte dabei eine Überraschung parat: U17-Nationalspieler Josha Vagnoman durfte nach den Beobachtungen der MoPo hintern rechts verteidigen, Kapitän Sakai rückte dafür ins Mittelfeld neben Walace. Gideon Jung wiederum wechselte in die zentrale Verteidigung der Fünferkette.