Der souveräne 3:0-Sieg von Paris St.-Germain über Olympique Marseille am vergangenen Sonntag wurde von einer Verletzung des Superstars Neymar überschattet. Unter Tränen wurde der 222-Millionen-Mann vom Platz getragen. Nachdem zunächst befürchtet wurde, dass der Brasilianer das CL-Rückspiel gegen Real Madrid (Dienstag, 20:45 Uhr) verpassen könnte, wurde nun leichte Entwarnung gegeben.


Der Schock wird dem einen oder anderen PSG-Fan nach wie vor schwer im Magen liegen. Beim Sieg über Marseille zog sich Neymar eine Knöchelverletzung zu - und das ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Zunächst musste Schlimmeres befürchtet werden, da der 26-Jährige nicht in der Lage war, gehend den Platz zu verlassen. Der Brasilianer wurde mit einer Trage vom Spielfeld gebracht.

"Sein Knöchel war dick geschwollen", zitiert Spiegel Online Kapitän Thiago Silva. Auch dem Spieler selbst war dies offensichtlich nicht entgangen, sodass ihm sogar Tränen übers Gesicht liefen. Vermutlich war dies vor allem dem ersten Schock geschuldet und der Angst, im so wichtigen Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Real Madrid auszufallen. Die Pariser müssen am Dienstag im Prinzenpark-Stadion einen 1:3-Rückstand aufholen.


Aufatmen bei PSG: Knochenverletzung wohl ausgeschlossen


Möglicherweise könnte die Partie allerdings doch mit dem Neymar stattfinden, da inzwischen vorsichtig Entwarnung gegeben werden konnte. "Nach ersten Untersuchungen in der Kabine hat er sich nur den Knöchel verdreht", so PSG-Coach Unai Emery. 

Der Superstar, der als teuerster Transfer in die Fußballgeschichte eingegangen war, wurde noch am Sonntagabend in einem Krankenhaus in der französischen Hauptstadt durchgecheckt. Das Ergebnis lässt hoffen: Eine Knochenverletzung konnte angeblich zunächst ausgeschlossen werden.