Vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt haben zahlreiche Anhänger des VfB Stuttgart in der Canstatter Kurve umfangreiche Pyrotechnik abgebrannt. Wie die Polizei bekannt gab, habe man nun die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Täter aufgenommen – es besteht der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, sowie der Verstoß gegen das Sprengstoff- und das Versammlungsgesetz.


Bevor Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus das Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt anpfiff, brannte der Fanblock der Heimmannschaft lichterloh. Mit zahlreichen Bengalos und Rauchbomben fackelten die schwäbischen Anhänger eine umfangreiche Pyro-Show.


Rund zehn Minuten lang war das Stadion in dichte Rauchschwaden gehüllt, beim Abbrennen der Feuerwerkskörper sind zudem nach polizeilicher Einschätzung eine noch zu ermittelnde Zahl an umstehenden Zuschauern gefährdet worden. Aufgrund des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, sowie des Verstoßes gegen das Sprengstoff- und Versammlungsgesetztes nahm die Polizei nun Ermittlungen auf - eine Identifizierung der mutmaßlichen Täter steht derweil noch aus.

VfB Stuttgart v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Die Stuttgarter Anhänger zündeten mehrere bunte Rauchkörper


Vermummt und hinter großen Transparenten versteckt, hatten Zuschauer in der Canstatter Kurve die Bengalos und bunte Rauchkörper gezündet. Neben den Hauptverdächtigen nahm die Polizei auch die Personen ins Visier, die besagte Transparente hochgehalten und damit das Verhalten der Täter unterstützt haben. Sie müssen mit saftigen Geld- oder gar Bewährungsstrafen rechnen – zudem wurden im Nachgang eine große Menge an abgebranntem Pyromaterial sichergestellt, die man nun auf Spuren untersucht.