Die TSG Hoffenheim tritt nach dem 1:1-Remis gegen den SC Freiburg weiterhin auf der Stelle. Mit nur einem Sieg aus den jüngsten acht Spielen müssen sich die Kraichgauer somit wohl vom Traum Europacup vorerst verabschieden. Auch, weil das Offensivspiel der Nagelsmann-Elf längst nicht so flüssig daherkommt, wie noch zu großen Teilen der Hinrunde.


Entsprechend ernüchtert zeigte sich TSG-Trainer Julian Nagelsmann im Nachgang der Begegnung. Zwar lobte er seine Mannschaft für eine im ersten Durchgang „ordentliche“ Begegnung, in der man „immer wieder Raum gefunden“ habe, doch kritisierte zeitgleich „zu viele Ballverluste im Spiel nach vorne.“

Als Hauptproblem eruierte Nagelsmann, dass der gegnerische Strafraum bei Flanken seiner Mannschaft zu selten besetzt war. „Es war meist nur Adam in diesem Bereich. Das reicht nicht, um Tore zu machen“, erklärte der 30-Jährige.

In der zweiten Halbzeit habe seiner Mannschaft dann die Genauigkeit gefehlt, um wirkliche Möglichkeiten zu kreieren. Bezeichnend, dass der Führungstreffer der Hoffenheimer nach einem von Andrej Kramarić verwandelten Freistoß fiel. „Keine unserer Chancen war so klar, dass man hinterher sagen kann, dass wir noch weitere Tore hätten machen müssen“, gestand der enttäuschte TSG-Coach.

Über den Gegner konnte Nagelsmann wenig Positives zu Protokoll geben: „Eine Mannschaft wollte spielen, die anderen wollten es verhindern. Dann ist es selten ein Leckerbissen.“ Zudem habe seine Mannschaft das Freiburger Tor „quasi selbst erzielt“. Unter dem Strich stünden also zwei verlorene Punkte, die Nagelsmann „nicht zufrieden“ stimmten.