​​Benjamin Pavard ist einer der Leistungsträger beim VfB Stuttgart. Der Innenverteidiger ist auch unter Tayfun Korkut unumstrittener Stammspieler. In einem Gespräch mit der BILD erklärte der Franzose seine steile Entwicklung und ließ seine Zukunft beim Aufsteiger offen.


Der 21-Jährige wechselte im Sommer 2016 von LOSC Lille an den Neckar und konnte vom Start weg überzeugen. Schon schnell wurde klar, dass den Stuttgartern mit dem variabel einsetzbaren Verteidiger ein echter Coup gelungen ist. 


In der laufenden Saison verpasste der Dauerläufer keine einzige Spielminute und hat sich durch starke Leistungen mittlerweile auch in den Kreis der französischen Nationalmannschaft gespielt. In einem Interview mit der BILD offenbarte Pavard nun einen der Gründe für seine stetige Weiterentwicklung.

Demnach sei sein Vater, der kein Heimspiel des Aufsteigers verpasst und dafür immer extra aus Frankreich anreist, sowohl sein größter Kritiker, aber dadurch auch sein größter Förderer: "Er kri­ti­siert mich immer. Aber im po­si­ti­ven Sinne. Er macht mich nicht fer­tig, son­dern will mich nach vorne brin­gen. Das hilft mir sehr!"


In der Anfangszeit bei den Schwaben war der hochtalentierte Youngster noch oftmals als 'Bruder Leichtfuß' bezeichnet worden, da er oftmals die komplizierteste Lösung suchte, mittlerweile habe er aber gelernt, "leich­te Feh­ler zu ver­mei­den, den Au­ßen­rist halt auch mal weg­zu­las­sen, wenn er nicht an­ge­bracht ist."

Im Dezember freuten sich die Anhänger des VfB über die vorzeitige Vertragsverlängerung des zweifachen französischen Nationalspielers bis 2021. Dennoch wollte sich der ambitionierte Defensivkünstler, der langfristig auch "Titel gewinnen" will, im Gespräch nicht klar zu dem Team von Trainer Tayfun Korkut bekennen. "Das Haupt­au­gen­merk liegt jetzt dar­auf, dass wir drin blei­ben. Im Som­mer wird man dann wei­ter­se­hen", so der Lockenkopf.


Am Wochenende erwartet den Abwehrchef mit seiner Mannschaft zunächst einmal die ​nächste schwere Aufgabe im Abstiegskampf. Am Samstagnachmittag empfängt man, unter den strengen Augen von Papa Frederic, zuhause Eintracht Frankfurt.