​Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart ​ein guter Start geglückt. Nach den Partien gegen drei kriselnde Klubs wartet mit Eintracht Frankfurt nun der erste richtig schwere Brocken auf die Schwaben. Das Spiel gegen das Team von Niko Kovac wird somit zu einem neuen Gradmesser für den Aufsteiger.


Unter dem neuen Cheftrainer hat sich der Aufsteiger stabilisiert und zeichnete sich durch eine hohe Effektivität aus. In drei Spielen mussten die Stuttgarter insgesamt nur einen Gegentreffer hinnehmen. Mit der Eintracht empfängt der VfB am Samstagnachmittag jedoch einen Gegner, bei dem in der Offensive zuletzt viel passte. In den letzten fünf Spielen konnte der Tabellendritte insgesamt elf Treffer erzielen. 

Auf der heutigen Pressekonferenz zeigte sich der 43-jährige Cheftrainer dennoch optimistisch, ohne dabei die Qualitäten des Gegners aus den Augen zu verlieren. "Sie sind auswärts stark, kommen aus einer Serie. Aber es ist für uns nicht der schlechteste Zeitpunkt, gegen sie zu spielen. Denn auch wir sind gut drauf. Mit der Unterstützung unserer Fans können wir etwas holen", so Korkut.


Dabei zeigte sich der Deutsch-Türke von der mannschaftlichen Geschlossenheit der 'Adler' beeindruckt: "Sie wirken sehr sicher, sehr stabil, eingespielt und ruhig. Sie ziehen ihr Spiel durch und haben es auch gegen richtig gute Mannschaften geschafft, ihr Spiel durchzuziehen."

Demzufolge erwartet der Trainer der Schwaben ein "sehr intensives Spiel". Dabei werde es "um jede Minute auf dem Platz gehen" und beide Mannschaften werden sich voraussichtlich nur "wenig Räume" anbieten. Um dennoch bestehen zu können, sei es enorm wichtig "sich gegenseitig zu helfen". In dieser Hinsicht habe es aber speziell beim ​Sieg gegen den FC Augsburg bereits "viele gute Momente" gegeben.