​Yannick Ferreira Carrasco wurde immer wieder erwähnt, wenn es um Wechselgerüchte des FC Bayern München ging und um eine "Bombe", die Uli Hoeneß und Co. auf dem Transfermarkt verpflichten würden. Wie LaSexta nun berichtet, könnte dieses Gerücht aber bald endgültig vom Tisch sein, denn der Flügelspieler soll mit einem Engagement in China kokettieren.


Auf dem asiatischen Kontinent will Carrasco die Spielminuten erhalten, die er derzeit bei Atlético Madrid nicht erhält. Der Trainer der 'Colchoneros', Diego Simeone, setzt immer häufiger auf Correa oder Neuzugang Vitolo, während Carrasco seinen Platz im belgischen WM-Kader als gefährdet ansieht. Zwar ist die chinesische Liga sportlich nicht mit der spanischen zu vergleichen, allerdings würde der 24-Jährige, der bisher 123 Partien für Atlético bestritt und dabei 23-mal traf, entsprechend verdienen und auf seine Einsatzminuten kommen.

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Von Simeone nicht allzu häufig berücksichtigt: Yannick Ferreira Carrasco liebäugelt mit einem Wechsel nach China.



Laut der spanischen Zeitung Mundo Deportivo ist dabei eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro im Spiel. Andere Quellen berichtet hingegen von "nur" 30 Millionen. Das Transferfenster schließt in China erst am 28. Februar, weshalb ein etwaiger Transfer des Belgiers noch möglich wäre. 


Vor drei Spielzeiten war Carrasco für 17,26 Millionen Euro von der AS Monaco in die spanische Hauptstadt gewechselt. Der damals geschlossene Deal sieht es vor, dass die Monegassen 25,38% der möglichen Transfersumme erhalten, die Atlético mit ihm erwirtschaften würde.