Kurz nach seinem Rekord-Wechsel zu Manchester City riss sich Benjamin Mendy im September das Kreuzband. Mittlerweile befindet sich der Linksverteidiger auf dem Weg zum Comeback. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps berichtet von großen Fortschritten und macht Mendy Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme.


​Im vergangenen Sommer wechselte Benjamin Mendy für 57,5 Millionen Euro vom französischen Meister AS Monaco zu Manchester City. Bis zu Beginn des Jahres, als der FC Liverpool Virgil van Dijk für knapp 80 Millionen Euro an die Anfield Road lockte, war der Franzose damit der teuerste Abwehrspieler der Geschichte.


In Manchester musste Mendy nach gutem Start allerdings schnell einen schweren Schlag verkraften. ​Am sechsten Spieltag gegen Crystal Palace riss sich der Linksverteidiger das Kreuzband. Mittlerweile bestätigte City-Coach Pep Guardiola, dass der 23-Jährige kurz vor der Rückkehr ins Training stehe. Und auch Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den vierfachen Nationalspieler im Hinblick auf die WM im Sommer noch nicht abgeschrieben.

"Er macht gute Fortschritte, sogar sehr gute", verriet Deschamps dem französischen TV-Sender SFR Sport. "Jetzt muss er wieder seinen Rhythmus im Training mit der Mannschaft finden und dann wieder in den Wettkampf einsteigen. Aber ich weiß, er wird alles daran setzen. Ich weiß, wie sehr er sich danach sehnt", meinte der 49-Jährige weiter. 

Auf die Frage, ob Mendy es noch in das Aufgebot der Equipe Tricolore für die WM in Russland schaffen könne, entgegnete er: "Heute habe ich noch keine definitive Antwort darauf. Aber er auch nicht. Er tut alles dafür, um wieder fit zu werden." Es mache keinen Sinn, jetzt schon eine Prognose abzugeben. Mendy müsse zunächst wieder das Vertrauen in sein Knie bekommen und die volle Flexibilität und Bewegung zurück erhalten, so Deschamps.


Sollte Mendy nicht rechtzeitig zum Turnier in Form kommen, verfügt Frankreich mit Layvin Kurzawa von Paris Saint-Germain und Barças Lucas Digne über hochkarätige Alternativen auf der linken Abwehrseite. Ob mit oder ohne Mendy - die Equipe Tricolore gehört in Russland zu den Top-Favoriten auf den Titel.