​​Seinen Winterwechsel zum 1. FC Nürnberg hat sich Ulisses Garcia ganz anders vorgestellt. Zum Einsatz für den Club kam der Linksverteidiger bisher noch nicht, im letzten Spiel war er sogar nicht mal für den Kader nominiert. Nun spricht der ambitionierte Schweizer über seine unbefriedigende Situation.


FC St. Pauli v Werder Bremen - Preseason Friendly

Tim Leibold ist auf der linken Seite der Nürnberger gesetzt. Um sich dort breiter aufzustellen, nahm der Club im vergangenen Wechselfenster Werder Bremens Ulisses Garcia auf Leihbasis unter Vertrag. Doch der junge Schweizer stand in fünf Pflichtspielen noch keine einzige Sekunde auf dem Rasen, im letzten Spiel gegen den FC St. Pauli (0:0) war er nicht mal für den 18er-Kader nominiert.


„Natürlich kann ich nicht zufrieden sein. Aber so weit würde ich noch nicht gehen. Ich bin aber schon hierher gekommen, um zu spielen“, wird Garcia in der Bild zitiert. „Jetzt werde ich eben im Training noch mehr Gas geben.“ Aktuell steht vor dem Bremer Leihspieler sogar noch Laszlo Sepsi, der im Winter eigentlich abgegeben werden sollte. Für den Rumänen konnte der FCN aber keinen Abnehmer finden. Trainer Michael Köllner: „An ihm muss Uli jetzt erst einmal vorbei.“


Im Winter-Trainingslager zeigte Garcia gute Ansätze, schaltete sich vor allem in die Offensive immer mal wieder gefährlich ein. Der 22-Jährige muss in den kommenden Wochen mittels guter Trainingsleistungen beweisen, dass er sich am Valznerweiher durchsetzen kann. „Ich denke schon, dass meine Einsatzzeiten noch kommen werden“, zeigt sich Garcia zuversichtlich.