Einen leichten Start hatte er nicht, doch unter Trainer Peter Stöger scheint sich Ömer Toprak bei Borussia Dortmund endlich eingefunden zu haben. Vermehrt steht der Deutsch-Türke derzeit in der BVB-Startelf, auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bergamo sprach er über sein neues „gutes Gefühl“ auf dem Rasen und die Ziele in der Europa League.


Rund zwölf Millionen Euro blätterte Borussia Dortmund zu Beginn der Saison für die Dienste von Ömer Toprak hin. Der 1,87 Meter lange Abwehrrecke, der zuvor sechs Jahre bei Bayer Leverkusen verbracht hatte, sollte die Innenverteidigung beim BVB stabilisieren – das sah auch zunächst ganz ordentlich aus, doch im Laufe der Saison knickten die Westfalen rund um den 28-Jährigen mehr und mehr ein.

„Das erste halbe Jahr war nicht einfach. Es gab eine Phase, in der ich nicht oft gespielt habe“, sagte Ömer Toprak laut den Ruhr Nachrichten. Unter Neu-Trainer Peter Stöger läuft es mittlerweile wieder sehr gut für den Defensivspezialisten, der in der Innenverteidigung aktuell gesetzt ist: „Jetzt habe ich ein gutes Gefühl auf dem Platz. Es geht für mich und die Mannschaft in die richtige Richtung.“


"Hoffen, dass der Weg nach Lyon führt"


„In die richtige Richtung“ soll es auch am Donnerstagabend (19 Uhr) gehen, wenn die Borussen im Europa-League-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo versuchen werden, die Weichen für den Einzug ins Achtelfinale zu stellen.

„Wir sehen die Europa League sicher nicht als Trostpreis an. Man muss sich nur die Namen der Klubs anschauen, die noch vertreten sind“, sagte Toprak vor dem Spiel mit den Italienern. Das Ziel sei ferner kein geringeres, als das Finale: „Wir hoffen natürlich, dass der Weg nach Lyon führt.“