​Die Jahre als graue Maus der Liga scheinen bei Eintracht Frankfurt gezählt zu sein. Derzeit begeistert die Mannschaft von Trainer ​Niko Kovac die Liga und ist auf einem guten Weg, im nächsten Jahr europäisch zu spielen. Die Hessen werden laut Sportvorstand Fredi Bobic dadurch für Top-Spieler zu einer attraktiven Adresse.


Die Eintracht spielt eine sehr überzeugende Saison und konnte zuletzt auch spielerisch überzeugen. Als Lohn stehen die 'Adler' derzeit auf einem sensationellen 4. Tabellenplatz und eine Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb im nächsten Jahr ist längst realistisch.


Eine solche Erfolgsstory weckt natürlich Begehrlichkeiten und so bestätigte Sportvorstand Fredi Bobic gegenüber hr-sport, dass der Verein mittlerweile auch für nationale und internationale Top-Spieler immer interessanter wird. "Unsere Arbeit wird bundesweit und europäisch sehr anerkannt", so der 46-Jährige. Den Manager der Frankfurter würden mittlerweile Angebote von "ganz anderen Spielern" erreichen.

Nachdem man die Seriosität der Angebot überprüft habe, müsse man aber feststellen, dass "der Geldbeutel manchmal noch zu klein" sei. Doch selbst wenn der Einzug in die Europa League oder gar die Champions League gelänge, würde man nichts Unvernünftiges machen und die eingenommen Millionen komplett in neues Spielermaterial pumpen. Die Kosten holen dich irgendwann ein. "Ich bin Schwabe - Pech gehabt", so Bobic.


Die andere Seite der Medaille ist jedoch, dass auch die aktuellen Spieler der Frankfurter durch ihre starken Leistungen in dieser Saison international auf sich aufmerksam machen und in den Fokus von anderen Vereinen geraten können. So konnte zum Beispiel Angreifer ​Sebastien Haller bislang vollends überzeugen.

Doch auch bei einem Abgang des Franzosen muss den Hessen nicht Angst und Bange werden. So gab Vorstand Axel Hellmann bezüglich der Zukunft des Mittelstürmers im hr-heimspiel zu Protokoll: "Entweder wir können ihn als erfolgreichen Stürmer behalten, oder er ist so erfolgreich, dass wir ihn für eine gute Ablösesumme in den Markt geben können. Das ist für uns eine Win-Win-Situation."