​​Seitdem er im Vorjahr mit zahlreichen Vereinen aus der Premier League in ​Verbindung gebracht wurde, ist bei Bobby Wood ein Leistungseinbruch zu erkennen, der seinesgleichen sucht. Nicht nur bei den Fans steht der US-amerikanische Spieler in der Kritik, auch innerhalb der Mannschaft werden die Stimmen gegen ihn offenbar lauter.


Im vergangenen Spiel gegen den BVB (0:2) blieb Bobby Wood wieder mal ohne eigens erzielten Treffer. Sein bis dato letztes Tor in der Bundesliga datiert vom 25. August 2017. Damals traf der Angreifer beim 3:1 in Köln. Seither ist es in diesem Zusammenhang still um ihn geworden. Die Kritik wird jedoch immer lauter.


Laut kicker ist Wood inzwischen auch mannschaftsintern zum Thema geworden. Dabei soll es nicht alleine um dessen Torflaute gehen, sondern zugleich auch um die fehlende Bereitschaft. „In der Entstehung über Außen haben wir ja Situationen, aber dann fehlt es am Freilaufverhalten oder daran, vor den Mann zu kommen. Das sind Eigenschaften und Tugenden, an denen wir arbeiten müssen“, moniert Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Borussia Dortmund v Hamburger SV - Bundesliga

Blieb auch gegen den BVB ohne Treffer: Bobby Wood (m.)


Wood steckt in einer Dauerkrise. Nichts mehr ist aus seiner starken Phase von vor einem Jahr zu sehen. Auch HSV-Trainer Bernd Hollerbach macht sich seine Gedanken rund um den 25-jährigen US-Amerikaner. „Bobby hat viele Negativ-Erlebnisse, kriegt von außen viele Vorhaltungen“, sagt der Übungsleiter. „Er muss sich reinhauen, über Zweikämpfe zurück zur fußballerischen Klasse kommen.“


Gegen den BVB konnte man Wood weder mangelnde Lauf- noch Kampfbereitschaft zum Vorwurf machen. Stattdessen gab er den fleißigen Arbeiter, der in der gegnerischen Box des Öfteren Scharen von Gegenspieler auf sich zog. Ein Treffer – es wäre erst sein zweiter in dieser Saison gewesen – blieb Wood allerdings verwehrt. Und gerade an Toren wird ein Stürmer erfahrungsgemäß gemessen.