Das Tischtuch zwischen Lamine Sane und dem SV Werder Bremen ist zerschnitten. Der in Bremen aussortierte Innenverteidiger befindet sich laut Sportdirektor Frank Baumann in Gesprächen mit interessierten Clubs. Sane selbst widersprach seinem Vorgesetzten allerdings.


Das letzte, das der SV Werder Bremen jetzt gebrauchen kann, ist eine weitere Baustelle. Dem abstiegsbedrohten Traditionsklub droht allerdings ein Hahnenkampf mit dem ausgemusterten Lamine Sane. Der Senegalese wurde bei den Norddeutschen aus dem Aufgebot gestrichen, nachdem er eine Trainingseinheit geschwänzt hatte. „Es gibt nach wie vor In­ter­es­se von ei­ni­gen Klubs aus dem Aus­land. La­mi­ne wird des­halb in den nächs­ten Tagen un­ter­wegs sein", ​erklärte Sportdirektor Frank Baumann.

Der angezählte Sane sieht das allerdings anders: „Ich habe nichts", stellte er gegenüber der Bild klar. In Bremen kann man es sich eigentlich nicht erlauben, einen (teuren) Unruhestifter auf die Tribüne zu setzen, die Alternativen sind jedoch rar gesät. Lediglich in Russland, China, den USA und der Schweiz ist das Transferfenster noch geöffnet. 12 Pflichtspiele absolvierte Sane in der laufenden Saison noch für den SV Werder Bremen. Es werden voraussichtlich keine mehr hinzu kommen.