GELSENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 07:  Martin Schmidt, head coach of Wolfsburg looks on before the DFB Cup quarter final match between FC Schalke 04 and VfL Wolfsburg at Veltins-Arena on February 7, 2018 in Gelsenkirchen, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Werder Bremen

Der VfL Wolfsburg tritt ein wenig auf der Stelle. Die Mannschaft von Martin Schmidt gewann seit Dezember nur zwei Bundesligaspiele und verlor auch unter der Woche im DFB-Pokal Viertelfinale gegen den FC Schalke 04 (0:1). Am kommenden Spieltag geht es für die 'Wölfe' im Kellerduell gegen Werder Bremen, das nach dem 2:1-Sieg über Schalke 04 am vergangenen Wochenende auf dem 15. Tabellenplatz steht. Aufgrund der engen Tabellensituation sind beide Mannschaften zum Siegen verpflichtet, doch die Wolfsburger müssen unter anderem auf Marcel Tisserand und Yannick Gerhardt verzichten. Folgende Startelf könnte Schmidt auf den Rasen schicken:

1. Koen Casteels

Auch gegen Werder Bremen wird Koen Casteels das Tor der 'Wölfe' hüten. Der Belgier ist nicht mehr aus der Anfangsformation wegzudenken und erweist sich immer wieder als Rückhalt für die Mannschaft. Die Ersatztorhüter Max Grün und Phillip Menzel finden seit längerem keine Gelegenheit, den Konkurrenzkampf in Wolfsburg zu entfachen.

2. Paul Verhaegh

Im Pokalspiel auf Schalke wurde Paul Verhaegh geschont und durch Sebastian Jung ersetzt. Doch im Ligabetrieb hat der 34-Jährige seinen Stammplatz in dieser Saison sicher. Seit Beginn der Rückrunde führt Verhaegh die Mannschaft als Kapitän aufs Feld und geht in der gemischten Abwehrreihe der 'Wölfe' vor allem mit seiner Erfahrung voran. Bislang kommt der Niederländer auf 20 Einsätze in der Bundesliga und verpasste wettbewerbsübergreifend lediglich drei Spiele.

3. Robin Knoche

Ein Wechsel in der abgelaufenen Transferperiode kam für Robin Knoche nicht zustande, was sich als Glücksfall für den VfL Wolfsburg entpuppen sollte. Neben John Anthony Brooks fehlt auch U-20 Nationalspieler Felix Uduokhai in der Innenverteidigung des VfL, weshalb Knoche am 20. Spieltag sein erstes Bundesligaspiel nach etwas mehr als einem Monat absolvierte. Gemeinsam mit Jeffrey Bruma bildet er aktuell das Innenverteidiger-Pärchen von Martin Schmidt, weshalb der 25-Jährige wohl auch gegen Werder Bremen wieder zum Einsatz kommen wird.

4. Jeffrey Bruma

Nach der überstandenen Knieverletzung ist Jeffrey Bruma wieder in der Mannschaft angekommen. Der niederländische Nationalspieler absolvierte seit Dezember fünf Pflichtspiele für den VfL und stand in den vergangenen drei Partien stets in der Startelf. Aufgrund der Verletzungen von Brooks und Udhuokai läuft er aktuell mit Robin Knoche in der Innenverteidigung auf, wird jedoch darauf Bedacht sein, auch bei einer Rückkehr der Verletzten auf dem Platz zu stehen.

5. William

Die Situation von William im Trikot des VfL Wolfsburg ist schwierig. Der 22-jährige Brasilianer befand sich zunächst wochenlang nicht im Kader, avancierte gegen Ende der Hinrunde allerdings zum Leistungsträger unter Martin Schmidt und sammelte bislang zehn Einsätze in der Bundesliga, in denen er acht Mal von Anfang an auflief. In der bisherigen Rückrunde war William jedoch wieder außen vor, und kam lediglich zu einem Einsatz über gut 30 im Pokal auf Schalke, als er für den verletzten Tisserand eingewechselt wurde. Da dieser jedoch auch für die Partie gegen Werder Bremen ausfällt, dürfte William erneut die Gelegenheit haben, sich unter Beweis zu stellen. 

6. Maximilian Arnold

Egal ob englische Woche oder nicht - Maximilian Arnold spielt. Der 23-Jährige ist absoluter Stammspieler in Wolfsburg und absolvierte auch gegen Schalke die kompletten 90 Minuten. Insgesamt kam Arnold in 21 Partien zum Einsatz, in denen er zwei Tore erzielte und nur ein Mal nicht in der Startelf stand. Dieser Umstand dürfte sich auch nicht bei der Partie in Bremen ändern, wo Arnold voraussichtlich wieder in der Anfangsformation zu finden sein wird.

7. Joshua Guilavogui

Auch Joshua Guilavogui gehört im zentralen Mittelfeld zum absoluten Stammpersonal. Der Franzose kam in der Bundesliga insgesamt 19 Mal zum Einsatz und verpasste die Startelf lediglich zwei Mal. Nachdem er beim 1:0-Sieg in Hannover aufgrund von Wadenproblemen nicht mit von der Partie sein konnte, kehrte er für das Spiel gegen Stuttgart wieder in die Startaufstellung zurück und kam auch gegen Schalke über 80 Minuten zum Einsatz. Solange Camacho noch immer ausfällt, wird Guilavogui wohl auch weiterhin regelmäßig für die 'Wölfe' auflaufen.

8. Renato Steffen

Im DFB-Pokal wurde Renato Steffen nicht in das Aufgebot der Wolfsburger nominiert, doch in der Bundesliga stand der 26-jährige Schweizer zuletzt zwei Mal in Folge in der Startelf. Der Neuzugang aus Basel weiß offenbar zu überzeugen und rückt nach und nach in den Fokus von Trainer Martin Schmidt. Josip Brekalo und Admir Mehmedi wären weitere Alternativen für Steffen, doch aktuell sieht es danach aus, als dürfte er in der Bundesliga seinen dritten Startelf-Einsatz in Folge feiern.

9. Daniel Didavi

Auch Daniel Didavi wurde für die anstehende Aufgabe in der Bundesliga geschont - aus gutem Grund. Der 27-Jährige ist der wohl wichtigste Faktor in der Offensive des VfL und ist mit fünf Toren und sechs Vorlagen in der Bundesliga der vereinsinterne Top-Scorer in Wolfsburg. Allerdings wartet Didavi seit sechs Spieltagen auf eine Torbeteiligung und wird darauf hoffen, im 18. Startelf-Einsatz wieder ein mal zu treffen.

10. Yunus Malli

Yunus Malli wurde unter der Woche nicht geschont, dürfte allerdings keiner der Kandidaten sein, die in Bremen auf der Bank beginnen. Der 25-Jährige zeigte sich in den vergangenen Wochen in guter Form und war mit dem Siegtreffer in Hannover sowie der Vorlage zum 1:0 gegen Stuttgart ein entscheidender Faktor für die jüngst vier eingefahrenen Punkte. Mit fünf Toren und zwei Vorlagen ist er der zweitbeste Scorer des VfL und muss sich lediglich hinter Daniel Didavi einreihen.

11. Divock Origi

Gegen den VfB Stuttgart hatte Divock Origi allen Grund zur Freude. Die Leihgabe des FC Liverpool erzielte beim 1:1-Unentschieden den zwischenzeitlichen Führungstreffer des VfL und machte damit sein erstes Tor nach zwei Monaten. Der 22-Jährige dürfte nun darauf hoffen, regelmäßiger in der Bundesliga zu treffen, um seine Torbilanz weiter ausbauen zu können. Gegen Bremen dürfte es mit Sicherheit nicht einfach werden, doch falls Origi in der Anfangsformation stehen wird, wird er sicherlich darauf hoffen, erneut jubeln zu dürfen.


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