FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - FEBRUARY 07: Head coach Niko Kovac of Frankfurt gestures during the DFB Cup quarter final match between Eintracht Frankfurt and 1. FSV Mainz 05 at Commerzbank-Arena on February 7, 2018 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den 1.FC Köln

Nach dem souveränen 3:0-Sieg im Pokalviertelfinale gegen Mainz 05 steht für die Elf von Trainer Niko Kovač die nächste "Karnevalsaufgabe" ins Haus. Gegen den 1. FC Köln würden sich die Hessen dabei nur zu gerne den Ruf als "Karnevalsschreck" erarbeiten. Welchen Akteuren  Kovač hierbei voraussichtlich das Vertrauen schenken wird, erfahrt ihr hier. 

11. Lukáš Hrádecký (TW)

Der Torhüter der Eintracht erlebte gegen Mainz einen geruhsamen Tag. Gegen den wiedererstarkten 1. FC Köln hingegen dürfte Hradecky wieder mehr zu tun bekommen. Dann kommt es auch auf den zuverlässigen Schlussmann an, will die Eintracht die Punkte in der Commerzbank-Arena behalten.

10. Carlos Salcedo (IV)

Mit einigen zum Teil hochkritischen Pässen trieb der Mexikaner seinem Cheftrainer gegen Mainz 05 den Schweiss auf die Stirn. Allerdings dürfte Salcedo auch gegen den 1. FC Köln wieder von Beginn an auflaufen, zu stark zeigte sich der 24-jährige in der laufenden Saison, als das Kovač auf Salcedos Dienste verzichten würde. 

9. Makoto Hasebe (IV)

Der Abwehrchef lieferte gegen Mainz 05 eine grundsolide Leistung und war einer der Garanten für den ungefährdeten Halbfinal-Einzug der Hessen. Neben seiner starken Zweikampfführung besticht Hasebe derzeit allen voran mit seinem präzisen Aufbauspiel, das die Kölner schon im Keim ersticken sollten, wenn sie in Frankfurt bestehen wollen. 

8. Simon Falette (IV)

Die dritte Position in der Frankfurter Innenverteidigung wird voraussichtlich an Simon Falette gehen. Der 25-jährige war zuletzt für das Pokalspiel gegen Mainz aus der Startelf herausrotiert, dürfte gegen die Geißböcke allerdings wieder von Beginn an mitmischen. Allerdings wäre auch ein Einsatz von Urgestein Marco Russ denkbar. 

7. Marius Wolf (RM)

Nach zuletzt starken Leistungen ist Marius Wolf derzeit nicht wegzudenken aus der Startelf der Hessen. Gegen Mainz agierte Wolf meist zentral, gegen Köln wird er wohl wieder über rechts für ordentlich Dampf sorgen. Seine Schulterverletzung ist laut Kovač kein Thema mehr. 

6. Timothy Chandler (LM)

Wolfs Pendant auf links dürfte Timothy Chandler heissen, der gegen Mainz noch aus der Startelf herausrotierte. Eine erneute Nicht-Nominierung des US-Amerikaners gilt dennoch als unwahrscheinlich, dafür spielt Chandler eine zu starke Saison. Entsprechend dürfte Jetro Willems wieder auf der Bank Platz nehmen. 

5. Omar Mascarell (DM)

Mit seinem überragenden Treffer zum 3:0 entschied Omar Mascarell die Begegnung gegen Mainz 05 entgültig. Seit seinem Comeback im Januar zeigt der Spanier, warum er so wichtig für die Kovač-Elf ist. Arbeitet Mascarell jetzt noch an seinem Passspiel, wird er auf absehbare Zeit nicht aus der Startelf wegzudenken sein. 

4. Kevin-Prince Boateng (ZM)

Boateng lieferte gegen Mainz eine eher durchschnittliche Leistung. Der 30-jährige hatte schlicht eine zu hohe Streuweite in seinem Passspiel und konnte der Begegnung selten seinen Stempel aufdrücken. Allerdings ist Boatengs Wichtigkeit, gerade als Führungsspieler, nicht wegzudiskutieren. Daher wird Kovač erneut auf ihn bauen.  

3. Mijat Gaćinović (ZM)

Das Pokalspiel gegen Mainz 05 verpasste Mijat Gaćinović aufgrund eines verstauchten Knöchels. Wie Niko Kovač allerdings auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Köln-Spiels bestätigte, wird Gaćinović gegen die "Geissböcke" in den Kader zurückkehren. Durchaus wichtig, da Gaćinović gegen wohl tiefstehende Gäste für Gefahrenmomente sorgen kann. 

2. Sébastien Haller (ST)

Gegen Mainz 05 schlüpfte der torgefährliche Franzose in die Rolle des Vorbereiters: Sowohl Hacks Eigentor, als auch eine tolle Einschussgelegenheit von Marius Wolf wurden von Haller eingeleitet. Angesichts bislang acht Saisontreffern bleibt Hallers Kernkompetenz aber das Vollstrecken in vorderster Front. 

1. Ante Rebić (ST)

Der frühe Führungstreffer durch Ante Rebić war so etwas wie der Brustlöser für die Frankfurter Eintracht, die fortan gegen Mainz nicht mehr viel anbrennen ließ. In der Liga wartet der Kroate allerdings seit November auf ein Erfolgserlebnis. Ginge es nach Niko Kovač, dürfte das Warten schon bald ein Ende haben. 

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