Unter Domenico Tedesco nimmt Max Meyer beim FC Schalke 04 wieder eine elementare Roll ein. Bei den Knappen könnte der Jung-Nationalspieler zur neuen Führungskraft aufsteigen, zögert die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags aber hinaus. Sportvorstand Christian Heidel gibt diesbezüglich ein Update.


Ende Januar hatte Max Meyer behauptet, ihm liege kein neues Vertragsangebot des FC Schalke 04 vor. „Der Berater (Roger Wittmann; Anm. d. Red.) hat das Angebot vor dem ersten Rückrundenspiel in Leipzig (13. Januar) bekommen und sicher mit Max besprochen“, erklärt Schalkes Sportvorstand Christian Heidel im Gespräch mit der Sport Bild.

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Max Meyer (l.) beherrscht die Schlagzeilen auf Schalke


Es sei eine „gute Offerte“, aus der Heidel öffentlich niemals Zahlen veröffentlichen werde. „Jetzt soll er es sich in Ruhe überlegen“, so der Manager. ​Dem Vernehmen nach beinhaltet das ​erneute Angebot ein jährliches Salär in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro. Meyer hatte im vergangenen Sommer eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags ausgeschlagen.


Meyer müsse selbst entscheiden, ob Schalke im Tauziehen um den 22 Jahre alten Olympia-Zweiten eine Chance habe, meint Heidel. „Es geht um seine Karriere, dafür muss er die beste Entscheidung treffen.“ S04-Coach Domenico Tedesco habe lange mit Meyer gesprochen und seinen Plan mit ihm geklärt. Heidel selbst sei lediglich für die wirtschaftlichen Belange zuständig. „Ich will ihm nicht hineinreden, aber wir sind der Auffassung, dass ein Verbleib auf Schalke das Beste für ihn ist.“


Hat Tedesco entscheidenden Anteil?


Als Faustpfand im Werben um Meyer sieht Heidel offenbar Tedesco. „Ich glaube, unser Trainer ist der Einzige, der sich vorstellen konnte, dass Max Meyer auf der Sechser-Position spielen kann“, erklärt der Schalker Vereinsverantwortliche. Der Coach habe die Mannschaft um Meyer so geformt, dass es für ihn den idealen Platz gebe. „Er muss sich überlegen, losgelöst vom wirtschaftlichen Aspekt: Bekomme ich diese Position bei einem anderen Klub? Denn eines ist klar: Max will und muss spielen“, fügt Heidel an.


Schalke würde es sehr bedauern, sollte Meyer im kommenden Sommer den Revierklub nach dann neun Jahren Zugehörigkeit verlassen. Heidel: „Weil er hier aufgeht, es für ihn passt, Schalke seine Heimat ist. Es gibt eigentlich keinen Grund, warum er weggehen sollte.“ Meyer will seine Entscheidung bis zum 20. März bekanntgeben. ​Auch dem FC Barcelona sowie dem FC Arsenal wird seit Längerem Interesse nachgesagt.