RB-Sportdirektor Ralf Rangnick setzte vor einigen Tagen zum internen Rundumschlag an und strafte dabei die Nachwuchsarbeit der Leipziger ab. Nun verteidigte Rangnick seine Wutrede - und nahm die Gelegenheit wahr, auch die Scoutingabteilung der 'Bullen' ins Visier zu nehmen.


Dicke Luft bei RB Leipzig. Nachdem der amtierende Vizemeister einige sportliche Rückschläge einstecken musste, brennt es nun auch abseits des Rasens. Ralf Rangnick äußert Kritik über interne Arbeit, nimmt ​n​ach der Nachwuchsarbeit nun auch die Scoutingabteilung aufs Korn. "Es ist dringend notwendig, dass wir da jetzt nachjustieren", wird Rangnick von Sport1 zitiert. 


"Scheiß egal, wo es Fußballspieler gibt"


Der Sportdirektor des Vizemeisters bemängelte die Schläfrigkeit der Abteilung, die dem rasanten Aufstieg der 'Bullen' offenbar nicht Schritt halten konnte. "Seit Beginn dieser Saison brauchen wir gute Spieler, die selbst Champions-League-Niveau haben", forderte Rangnick, der offenbar nicht zufrieden mit dem Scouting der vergangenen Monate ist. 

RB Leipzig v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Ist unzufrieden mit der Scoutingabteilung: RB-Sportdirektor Ralf Rangnick


Als Anlass für seine Kritik nahm Rangnick das Versäumnis, einen angemessenen Ersatz für Marcel Halstenberg, ​der sich das Kreuzband gerissen hat, auf der Linksverteidigerposition zu verpflichten. Künftig sollen solche Fehler jedoch ausgemärzt werden. "Wir werden uns jetzt so aufstellen, dass wir in den nächsten Sommertransferperioden jeden Spieler auf der ganzen Welt kennen - jeden in Deutschland, jeden in Europa, oder China, Japan oder scheiß egal, wo es Fußballspieler gibt."