In Dortmund ist am Tag nach dem Transferbeben rund um Pierre-Emerick Aubameyang und dessen ​Nachfolger Michy Batshuayi ein wenig Ruhe eingekehrt. Ruhe, die der Revierklub nur allzu gut gebrauchen kann, schließlich wurde im aktuellen Kalenderjahr noch kein Bundesligadreier eingefahren. Dass sich dies möglichst schon am ​Freitagabend beim Gastspiel in Köln ändern soll, liegt auf der Hand. Und in den Füßen von Dortmunds neuem „Batsman“. 


Denn die lahmende und allen voran gegen Freiburg überforderte Dortmunder Offensive benötigt dringend neue Impulse. Wenig verwunderlich also, dass Michy Batshuayi schon in der Domstadt zum Kader der Borussen gehören wird. Trainer Peter Stöger äußerte sich dahingehend vielsagend: "Er steht voll im Saft. Es liegt an uns, wie schnell wir ihn ins Gefüge einbringen. Michy wird morgen sicherlich zum Kader zählen."

Ob Batshuayi auch von Beginn an auflaufen wird, ließ Stöger für den Moment zumindest offen. Dennoch wird der österreichische Übungsleiter nicht müde, Batshuayis Qualitäten hervorzuheben: „Er hat bei Chelsea nicht so viel Spielzeit gehabt, aber eine gute Quote. Wir glauben, dass er in unser Spiel gut reinpasst.“

In den letzten Wochen hatten sich in Abwesenheit von Pierre-Emerick Aubameyang sowohl Youngster Alexander Isak als auch Andre Schürrle im Sturmzentrum der Westfalen versucht, beide mit eher durchschnittlichem Erfolg. Höchste Zeit also, die vakante Position endlich wieder mit Qualität zu besetzen. Stöger weiter: "Er ist ein giftiger Stürmer und will zur WM. Das ist eine gute Geschichte für uns."