Rückschlag für Manchester United, José Mourinho und vor allem für Marouane Fellaini: in der 63. Minute war der Belgier ​im Zuge der 0:2-Niederlage gegen die 'Spurs' eingewechselt worden. Nur sieben Minuten später musste der Mittelfeldspieler den Platz wieder verlassen. Grund hierfür waren erneute Probleme mit dem Knie.


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Einwechslung in der 63. Minute: Es sollte ein kurzer Arbeitstag für Fellaini werden.



José Mourinho äußerte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zur erneuten Verletzung von Fellaini und wurde von der offiziellen Homepage des Vereins dabei wie folgt zitiert: "Er kam raus, weil er etwas in seinem Knie hatte. Unglücklich für ihn und für mich. Er kam mit Enthusiasmus auf den Platz, aber er hat eine Verletzung in seinem Band."


"Es ist immer dieselbe Sache. Es ist das Seitenband. Ich denke nicht, dass es eine sehr große Sache ist, aber er spürte direkt etwas und teilte uns mit, dass er nicht mehr weiter machen könne", so der Portugiese zur Situation rund um den 30-Jährigen.


Der Vertrag des zentralen Akteurs im Mittelfeld der 'Red Devils' läuft zum 30.06.2018 aus. Ob dessen Vertrag im Angesicht der derzeit kritischen Physis nochmals verlängert werden wird, muss aktuell bezweifelt werden. In der aktuellen Spielzeit kam Fellaini zu 16 Einsätzen in allen Wettbewerben, konnte dabei vier Tore erzielen und eines vorbereiten. Der 80-malige Nationalspieler hat seit Oktober eine beispiellose Pechsträhne vorzuweisen.

Tottenham Hotspur v Manchester United - Premier League

Ernüchterung in der 70. Spielminute: Das Knie macht dem Belgier erneut einen Strich durch die Rechnung.



Am 7. Oktober begann die Problematik mit dem Knie des Belgiers, welches er sich im Spiel mit der belgischen Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina verletzte und anschließend vier Wochen ausfiel. In der Folge bestritt er vier Partien bzw. 148 Minuten, ehe er wegen des Knies erneut sechs Wochen pausieren musste. Nun folgten drei weitere Einsätze und 35 Minuten Einsatzzeit. Wie schwerwiegend die Blessur diesmal ist und wie sich die Situation um Fellaini weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.