Der FC Chelsea muss mehr denn je um die Qualifikation für die Champions-League bangen. Gegen den AFC Bournemouth verloren die 'Blues' nach erschreckend schwacher Vorstellung mit 0:3 und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Lokalrivalen Tottenham.


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​Aufstellungen:


Chelsea: Courtois - Azplicueta, Christensen (27. Rüdiger), Cahill- Zappacosta (65. Hudson-Odoi), Kanté, Bakayoko, Marcos Alonso - Pedro, Hazard, Barkley (54. Fabregas)


Bournemouth: Begovic - Francis, S. Cook, Aké, Daniels - Gosling, L.Cook - Ibe (83. Pugh), Stanislas (71. King), Fraser - Wilson (90+2. Mousset)


Tore: 0:1 Wilson (51.), 0:2 Stanislas (64.), 0:3 Aké (67.)


Gelbe Karten: Fabregas


Wer dachte, dass die Gäste den berühmten Bus parken würden, sah sich in der Anfangsphase eines besseren belehrt. Beide Teams spielten nach vorne, was den 'Cherries' sogar besser gelang als den favorisierten Hausherren. Spätestens beim finalen Pass war jedoch auf beiden Seiten Schluss, so dass Torszenen absolute Mangelware blieben. Ibes harmloser Schuss nach 25 Minuten war noch die aufregendste Szene. 


Erstmals richtig eng wurde es nach einer halben Stunde, als Cahill nach einer Ecke nur ganz knapp drüber köpfte. Die 'Blues' wurden nun zwar etwas aktiver und hatten durch Alonso eine weitere gute Kopfballmöglichkeit, insgesamt blieben sie in einem eher zähen ersten Durchgang jedoch vieles schuldig. 

Chelsea v Newcastle United - The Emirates FA Cup Fourth Round

Ross Barkley blieb bei seinem Premier-League-Debüt für Chelsea blass


Wirklich besser sollte es für Chelsea nach dem Wechsel nicht werden: Wilson war nach Doppelpass mit Ibe frei durch und ließ Courtois keine Chance - sein vierter Treffer in den letzten sechs Spielen. Hazard hätte fast postwendend geantwortet, auf der anderen Seite ging Lewis Cooks Schuss knapp am Tor vorbei.


Die Hausherren wollten nun den Ausgleich und riskierten mehr. Der Treffer fiel jedoch erneut auf der anderen Seite. Wilson bereitete diesmal für Stanislas vor, der Courtois mit der Pike tunnelte. Nur drei Minuten später stand es 0:3! Torschütze war diesmal Aké, dem das Tor gegen den Ex-Klub sichtlich Freude machte. 


Kurz danach hatte Aké allerdings Glück, dass es bei seinem Handspiel keinen Elfmeter gab. Sekunden später prüfte Pedro Begovic, was Chelsea bis zum Ende aber kaum noch gelang. Lediglich der junge Hudson-Odoi kam nochmal zum Abschluss, aber auch hier griff der Keeper der Gäste sicher zu. So stand am Ende eine echte Blamage für Antonio Contes Team zu Buche.