​Im letzten Jahr hat sich Maximilian Eggestein erfolgreich im Profikader von Werder Bremen etabliert. Das Eigengewächs zählt mittlerweile zum Stammpersonal. In einem Interview sprach der Mittelfeldspieler über seine Rolle innerhalb der Mannschaft und über seinen jüngeren Bruder Johannes. 


Im Sommer 2015 rückte Eggestein in den Kader der ersten Mannschaft auf. Der 21-Jährige brauchte eine gewisse Zeit, um bei den Profis Fuß zu fassen. Im letzten Winter spielte sich der Youngster in den Vordergrund und lieferte in der Rückrunde überzeugende Vorstellungen ab. "Ich bin seitdem eigentlich in jedem Spiel dabei gewesen", erklärte der Mittelfeldspieler in einem Interview mit der ​Nordwest Zeitung. "Das hatte auch damit zu tun, dass ein paar Spieler verletzt ausgefallen waren. Aber trotzdem glaube ich, dass ich meine Leistungen bringen konnte."


Sein großer Wunsch, Stammspieler zu werden, sei in Erfüllung gegangen. "Mittlerweile denke ich, dass ich richtig angekommen bin", betonte Eggestein, für den sein erstes Bundesliga-Tor eines der Highlights des vergangenen Jahres war. Am 27. Spieltag traf das Eigengewächs gegen den FC Schalke 04 zum 3:0-Endstand. 

SV Werder Bremen v Hannover 96 - Bundesliga

Maximilian Eggestein (l.) im Zweikampf mit Hannovers Salif Sané



Eggestein ist mittlerweile zu einem wichtigen Baustein des Bremer Mittelfelds geworden. Dennoch bleibt der Youngster weiterhin bescheiden. "Ich bin noch immer einer der Jüngeren, und dementsprechend bin ich keiner, der große Töne spuckt. Das bin ich auch als Typ nicht", gab der Rechtsfuß zu Protokoll. In gewissen Situationen würde der Mittelfeldspieler allerdings schon seine Meinung beitragen. "Aber grundsätzlich weiß ich, dass ich meine ersten Schritte noch mache, und so verhalte ich mich auch", sagte der 21-Jährige, der sich mit Werder "möglichst schnell aus dem Abstiegskampf verabschieden" will. 


Seinem jüngeren Bruder Johannes (19) traut Eggestein zu, dass er sich ebenfalls im Profikader etabliert. "Ich glaube, es ist als Jugendspieler immer schwierig, diesen entscheidenden Schritt zu machen. Wenn man Messi oder Mario Götze nimmt, ist das vielleicht etwas anderes, weil die so ein sensationelles Talent haben", erklärte der 21-Jährige. "Aber wenn man ein normales Talent ist, sollte man einfach eine gewisse Zeit bekommen." Der Mittelfeldspieler sei davon überzeugt, dass Johannes "seine nächsten Entwicklungsschritte machen wird".