Sergio Gómez wechselt wie erwartet nach Dortmund. Der BVB hat die Ausstiegsklausel des Offensiv-Juwels aktiviert. Für drei Millionen Euro kommt der 17-jährige Linksaußen vom FC Barcelona und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Über die U19 soll ab dem Sommer der nächste Schritt bei den Profis folgen.


Borussia Dortmund hat sich das nächste Offensiv-Juwel geangelt. Vom FC Barcelona schließt sich der 17 Jahre alte Linksaußen Sergio Gómez den Borussen an. Nachdem bereits mehrere spanische Medien übereinstimmend vom ​bevorstehenden Wechsel des spanischen Junioren-Nationalspielers berichtet hatten, ist der Transfer nun offiziell bestätigt.


Dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von drei Millionen Euro kommt Gómez mit sofortiger Wirkung ins Ruhrgebiet. Beim BVB unterschreibt er einen langfristigen Vertrag und soll zunächst bis zum Sommer für die U19 auflaufen - wobei er mit den Profis ab sofort trainieren darf. Ab der neuen Saison gehört der Spanier dann fest zum Profi-Kader und soll einen ähnlichen Weg gehen wie zuletzt Jadon Sancho. 


"Sergio Gómez ist weltweit zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs. Wir sind schon seit geraumer Zeit an ihm interessiert und froh, dass er sich trotz der Offerten vieler europäischer Topklubs für Borussia Dortmund entschieden hat. Sergio wird direkt mit den Profis trainieren und bis zum Sommer zunächst Spielpraxis in unserer U19 sammeln", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc zum Transfer. 


Zu seinem Wechsel hatte der Spieler selbst natürlich ebenfalls etwas zu sagen: "Ich bedanke mich bei Borussia Dortmund für diese Möglichkeit, die mir hier bei einem der großen europäischen Klubs geboten wird. Ganz ehrlich: Ich will ab Montag, meinem ersten Trainingstag, einfach nur Gas geben!"

Gómez kam in der laufenden Spielzeit überwiegend in Barças U19 zum Einsatz. In der Youth League gelang ihm bei drei Einsätzen ein Tor. Für Barcelona B, das in der zweiten spanischen Liga derzeit auf dem 18. Tabellenplatz rangiert, wurde Gómez zweimal eingewechselt - es waren seine ersten rund 21 Minuten im Profi-Fußball. Beim BVB sollen jetzt so schnell wie möglich viele weitere folgen.