​Steht René Adler bald wieder im Tor des selbsternannten Karnevalsvereins? Der 33-Jährige ist nach drei Monaten Pause (Sehnen-OP) wieder ins Training der Mainzer eingestiegen und könnte am nächsten Wochenende sein Comeback feiern, wenn die Rheinhessen den FC Bayern empfangen.


Sein bislang letztes Spiel absolvierte der frühere Nationalkeeper, der vor der Saison ablösefrei aus Hamburg gekommen war, im Oktober gegen Holstein Kiel. Seitdem ist er ​wegen eines Sehnenrisses und der anschließenden Operation zum Zuschauen verdammt - aber nicht mehr lange. Das Sonntagsspiel bei seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen kommt für Adler zwar noch zu früh, in einer Woche könnte es dann aber gegen die Bayern so weit sein.


Keine Eile dank starkem Zentner


Trainer Sandro Schwarz wünscht sich seine Nummer Eins natürlich schnellstmöglich zurück auf den Platz, überstürzen soll Adler jedoch nichts. Erst, wenn er wieder völlig fit ist, soll er wieder zwischen den Pfosten stehen. Dass die Zeit nicht drängt, liegt vor allem an den starken Leistungen von Backup Robin Zentner, der sich mit seinen Auftritten ein Sonderlob seines Coachs verdiente: "Wir mussten uns nicht jede Woche über den Torwart Gedanken machen. Er war keinesfalls eine Schwachstelle. Stark, wie er sofort so seinen Mann gestanden hat. Robin hat eine sehr gute Entwicklung genommen, ist auch mental viel stärker geworden.“ An Adlers Status als Stammtorwart konnte Zentner dennoch nicht rütteln, so dass er demnächst wieder ins zweite Glied rücken wird.