Noch ist Pierre-Emerick Aubameyang in Dortmund, noch ist er offiziell Spieler des BVB. Am Mittwoch trainierte der Angreifer, der die Strobelallee noch in den kommenden sechs Tagen verlassen soll, mit seinen Teamkollegen. Ein Wechsel zum FC Arsenal droht aber offenbar zu scheitern.


Borussia Dortmunds Hängepartie um Pierre-Emerick Aubameyang könnte in den nächsten Tagen ins Leere laufen. Wie der kicker berichtet, hat sich der Angreifer mit dem FC Arsenal längst auf einen Dreieinhalbjahresvertrag bis Juni 2021 geeinigt, ​​der dem Afrikaner ein jährliches Salär von zehn Millionen Euro netto einbringen soll.


Beim BVB wird aktuell noch um die Ablöse gefeilscht. Dortmunds erste Forderung habe jenseits der 70 Millionen Euro gelegen. Die Londoner haben inzwischen ihre erste Offerte in Höhe von 45 Millionen (plus fünf Millionen leicht erreichbarer Boni) nachgebessert. Diese liege aber nur „unwesentlich“ über dem ersten Angebot, schreibt das Fachmagazin.

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Bleibt der BVB auf Pierre-Emerick Aubameyang sitzen?



In Dortmund sei man zunehmend verärgert darüber, wie schleppend und zögerlich die Gespräche mit den Londoner Delegierten verlaufen. „Inzwischen ist nicht mehr auszuschließen, ​dass die Verhandlungen sogar scheitern“, so der Wortlaut des kicker. Man empfinde die Kapriolen Aubameyangs der vergangenen Tage als Erpressungsversuch, dem der BVB nicht nachkommen wolle.


Peter Stöger nimmt das ganze Theater um den wechselwilligen Superstar gelassen: „Irgendwann tritt ein Gewohnheitseffekt ein. Man stellt sich auf die Situation ein.“ Als „soweit okay“ habe der Österreicher die Trainingsleistungen Aubameyangs in dieser Woche empfunden. Sollte Stöger das Gefühl haben, sein Problemspieler sei wieder nicht bei Sinnen, werde er ihn erneut aus seinen Überlegungen streichen, so Stöger, der gleichwohl relativiert: „Doch das gilt für alle Spieler.“