​Leon Goretzka muss seit der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern im Sommer Anfeindungen seitens der Schalke-Fans über sich ergehen lassen. Beim Heimspiel gegen Hannover 96 wurde der Noch-Königsblaue gnadenlos ausgepfiffen. Schalke-Manager Christian Heidel redete der Anhängerschaft nun ins Gewissen.


"Den Unmut unser Fans kann ich nachvollziehen, aber jetzt geht es um Schalke 04. Leon ist ein herausragender Fußballer", betonte Heidel in einem Interview mit der Sport-BILD. Sowohl während des Trainings, als auch im Heimspiel gegen Hannover wurde der Nationalspieler von  den Schalke-Fans attackiert.



"Am Ende müssen wir die Voraussetzungen schaffen, dass er uns hilft, unsere Ziele zu erreichen, indem im Umfeld wieder Ruhe einkehrt", so Heidel weiter, der mit den Knappen zurück ins internationale Geschäft möchte und auch den DFB-Pokal noch nicht aus dem Blickfeld verloren hat. "Ich nehme es Leon total ab, dass er sich bis zum Ende für Schalke reinkniet."


Goretzka kam im Sommer 2013 vom VfL Bochum zu den Königsblauen und unterschrieb einen Fünfjahres-Vertrag, den er zu einhundert Prozent erfüllte. Doch ein Wechsel zum Branchenprimus aus München wird einem Spieler allerorts übel genommen. Allerdings habe sich der Mittelfeldspieler stets korrekt verhalten, wie die Schalke-Verantwortlichen immer wieder betonten. Mal sehen ob sich die Anhänger des Revierklubs die Worte ihres Managers zu Herzen nehmen und den 22-Jährigen weiterhin auspfeiffen. Für das Erreichen der Saisonziele wäre ein topmotivierter Goretzka sicherlich Gold wert.