Vladlen Yurchenko ist bei Bayer Leverkusen in der Versenkung verschwunden. Unter Heiko Herrlich stand der Ukrainer nur einmal im Bundesliga-Aufgebot. Ende November kam auch noch eine hartnäckige Fußverletzung zu seinem "Seuchenjahr" hinzu. Nun ist der 24-Jährige wieder fit, dürfte Bayer aber ein halbes Jahr vor Vertragsende verlassen.


Nach exakt 64 Tagen konnte Heiko Herrlich Vladlen Yurchenko wieder im Mannschaftstraining begrüßen. Der 24 Jahre alte Ukrainer war wegen einer Fußverletzung seit Ende November ausgefallen. Lange dürfte er allerdings nicht mit dem Bayer-Team trainieren. Der Ukrainer dürfte die 'Werkself' noch bis zum 31. Januar verlassen - ansonsten droht ihm ein weiteres verschenktes Halbjahr.

Denn Yurchenko hat aus seiner Sicht ein katastrophales Jahr 2017 hinter sich. Auf ganze 13 Minuten Einsatzzeit in allen Pflichtspielen kommt der zentrale Mittelfeldspieler dabei. Am 22. Spieltag der Vorsaison wurde er gegen Mainz eingewechselt. Unter dem neuen Trainer Heiko Herrlich stand der 24-Jährige nur zum Saisonstart in München überhaupt im Aufgebot. 


Klar, dass der Ukrainer unzufrieden ist. Schon Anfang Oktober zog er deshalb einen Wechsel zur Rückrunde in Betracht. "Mir geht es nicht gut. Ich habe lange nicht mehr gespielt. Ich muss mit meinem Berater und Jonas Boldt sprechen. Bis zum Winter habe ich noch Zeit“, sagte er damals dem kicker. Auch wegen der Fußverletzung konnte er diese aber nicht nutzen, ist weiter völlig außen vor.


Im Sommer läuft Yurchenkos Vertrag in Leverkusen aus. Eine weitere Zusammenarbeit ist derzeit nahezu ausgeschlossen. Für beide Seiten wäre ein Wechsel noch in dieser Transferperiode wohl das Beste. So ist der Ukrainer wohl wieder rechtzeitig fit und ins Training eingestiegen, um gleich wieder den Abflug machen zu können. Nur wohin ist noch die Frage. Über potenzielle Abnehmer ist aktuell nichts bekannt.