Noch in der Vorsaison bewegte sich Marcel Sabitzer im Schatten seiner Teamkollegen Naby Keïta und Emil Forsberg. Inzwischen steht der Österreicher leistungsmäßig vor dem Duo – und soll auf lange Sicht das Gesicht RB Leipzigs werden. Der Angreifer stellt diesbezüglich eine Forderung, die offenbar von essenzieller Bedeutung ist.


Marcel Sabitzers Vertrag in Leipzig ist zwar noch bis 2021 datiert. Der Brauseklub will aber schnellstmöglich mit seinem Aushängeschild verlängern – und ihn in den kommenden Jahren zum Gesicht des Vereins machen. Der Rechtsaußen lässt die Sachsen ​bezüglich einer ​vorzeitigen Verlängerung aber noch zappeln.


„Der nächste Schritt ist, dass ich dauerhaft Champions League spielen möchte“, sagt Sabitzer im Gespräch mit der Sport Bild. Verlängert der Österreicher seinen Vertrag am Cottaweg also nur, wenn die Roten Bullen auch in der kommende Saison in der Königsklasse antreten? Einen klaren Karriereplan hat sich der Flügelstürmer zumindest schon mal zurechtgelegt.

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Marcel Sabitzer lässt Leipzig zappeln


„Als ich 18 Jahre alt war, habe ich mich mit meiner Familie und meinen Beratern hingesetzt und einen Karriere-Plan entworfen“, erklärt Sabitzer weiter. In diesem ginge es darum, wann er wo sein möchte. „Den verfolge ich jeden Tag konsequent.“ Mit dem Roten Bullen sei er aktuell punktgleich mit dem Tabellenzweiten, was gut sei. „Aber kein Grund, sich darauf auszuruhen. Wir müssen weiter jeden Tag hart arbeiten.“


Für den Angriff auf die internationalen Plätze kommen zur neuen Saison zwei hochdotierte Jung-Stars nach Leipzig. Úmaro Embaló (Benfca Lissabon) und Mads Bidstrup (FC Kopenhagen) werden in Kürze einen Vertrag unterzeichnen. Geht es nach Sabitzer, sollen noch einige Hockaräter hinzukommen: „Ich möchte wissen, ​was die zukünftigen Ziele des Klubs sind. Ich denke, wir brauchen gute und hungrige Spieler, um unsere Ziele zu erreichen. Diese Eindrücke analysiere ich, dann gibt es eine Entscheidung.“