Borussia Dortmund hofft, Pierre-Emerick Aubameyang noch in diesem Januar zum FC Arsenal transferieren zu können. Zuvor sorgte der Afrikaner abseits des Platzes mal wieder für handfeste Skandale. Der Vater des Stürmers spielt dabei offenbar eine nicht unwesentliche Rolle.


Aufgrund einer lustlosen Einheit im Abschlusstraining hatte Borussia Dortmund Pierre-Emerick Aubameyang für das Spiel in Berlin (1:1) vorzeitig aus dem Kader gestrichen. Es war wieder mal ein Indiz dafür, ​dass der Afrikaner die Strobelallee noch in diesem Januar verlassen möchte. Sein Vater Pierre, der zudem als Berater fungiert, spielt dabei eine elementare Rolle.


Das Familienoberhaupt ist laut einem Bericht der Sport Bild die treibende Kraft bezüglich des forcierten Wechsels zum FC Arsenal. „Wenn ich ehrlich bin, reizt mich die Premier League nicht. Das ist meine persönliche Meinung“, sagte Aubameyang junior noch im Anfang Oktober im französischen Fernsehen.

Am vergangenen Wochenende auf einmal der Sinneswandel. Gegenüber der Sun weiß Aubameyang zu berichten: „Spieler meines Alters haben in ihrer Jugend das von Arsène Wenger zusammengestellte Team verehrt und die Erfolge, die es erreichte, bewundert.“ Vater Pierre schwärme im Freundeskreis bereits von den Gunners, deren letzte Meisterschaft fast 14 Jahre zurückliegt.


Darüber hinaus soll Aubameyang auf der Insel künftig 20 Millionen Euro im Jahr verdienen, was somit sein Dortmunder Gehalt fast verdoppeln würde. Noch bis zum Ende der Woche könnten sich beide Vereine auf einen Wechsel verständigen. ​Eine Ablöse zwischen 60 und 65 Millionen Euro zeichne sich ab.