Genki Haraguchi ist bei der Hertha ein wenig aufs Abstellgleis geraten. Nachdem die BZ bereits vom Interesse Werder Bremens berichtet hatte, wurde der Japaner heute vom Training freigestellt, um seine Zukunft zu klären, die womöglich an der Weser liegt.


Bei den Hanseaten könnte Haraguchi die Lücke füllen, die ​die schwere Verletzung von Fin Bartels auf der Außenbahn hinterlassen hat. Der Ex-Paulianer hat sich im Gastspiel beim BVB einen Achillessehnenriss zugezogen und wird bei den Grün-Weißen seither schmerzlich vermisst.


Wie die Hertha per Twitter vermeldete, nahm Haraguchi heute nicht am Mannschaftstraining teil, um seine Zukunft zu klären. Ein Wechsel scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein, denn im Hinblick auf die WM braucht der Japaner unbedingt Spielpraxis, und die bekommt er in Berlin trotz guter Trainingsleistungen kaum noch. In den letzten elf Partien stand er nur gegen Leipzig im Kader. Coach Pal Dardai: „Genki bietet sich jeden Tag an, bringt gute Leistungen im Training. Aber mit Leckie und Esswein haben wir ähnliche Spieler. Ich kann ja nicht nur Flügelspieler für den Kader nominieren.“


Als Ablösesumme stehen 500.000 Euro im Raum, also genau der Betrag, den die Hertha im Sommer 2014 an die Urawa Red Diamonds überwiesen hat. Der J-League-Klub macht sich ebenfalls leise Hoffnungen auf eine Verpflichtung des Nationalspielers, ihm werden jedoch höchstens Außenseiterchancen eingeräumt, da sich Haraguchi wohl weiterhin auf höherem Niveau beweisen will.