Nach der sechs Spiele andauernden sieglosen Serie in der Bundesliga wurde der Druck auf den Vorstand des Tabellenvorletzten Hamburger SV zu groß, um nicht etwas gegen die Misere zu unternehmen. Bereits nach der Pleite gegen den FC Augsburg ​wurden die Forderungen, Trainer Markus Gisdol zu entlassen, laut

Nach erneut ungenügender Leistung gegen den 1. FC Köln, der immer näher an die Hamburger herankommt, zog man beim HSV am Sonntag den Schlussstrich: Markus Gisdol wurde mit sofortiger Wirkung entlassen. 


"Vorzeitige Trennungen von Trainern sind grundsätzlich nicht gewollt, aber wir glauben, dass neue Impulse zwingend notwendig sind, um das nach wie vor angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV, Heribert Bruchhagen, hierzu,


Im ​Kellerduell gegen den 1.FC Köln konnte der HSV nicht überzeugen und verlor nach einem schwachen Auftritt und zwei Toren von Köln-Neuzugang Simon Terodde mit 0:2 im heimischen Volksparkstadion. Bereits kurz nach Spielende äußerte sich ​HSV-Sportvorstand Jens Todt - ohne Rückendeckung für Gisdol. ​​


Es kursieren in Hamburg bereits Gerüchte um die Nachfolge-Kandidaten. Diesen zufolge kommen neben Alexander Nouri, Markus Weinzierl und Felix Magath angeblich auch Jens Keller und Rene Weiler in Frage. Laut dem Hamburger Abendblatt steht die Nachfolge jedenfalls fest. 


Mit RB Leipzig, Hannover 96 und Borussia Dortmund stehen bereits in den nächsten Wochen wegweisende Spiele für den HSV an. Gegenüber der Bild sagte Gisdol nach seiner Entlassung, dass er gerne weitergemacht hätte.