​Für den 1. FC Köln steht mit dem kommenden Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV ein möglicherweise schon vorentscheidendes Duell um den Klassenerhalt an. Während die Kölner mit aktuell neun Punkten auf dem letzten Tabellenplatz stehen, belegt der kommende Gegner mit aktuell 15 Zählern den 17. und somit vorletzten Rang. Um weiter an den HSV heranzurücken, forderte FC-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel nun Vollgas von seiner Mannschaft.


"Die Ausgangsposition ist keine andere wie vor Gladbach. Wir müssen punkten, werden voll auf Sieg spielen, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wir haben in der Winterpause 17 Endspiele ausgerufen - und das leben wir auch. Natürlich analysieren wir den HSV, aber wir schauen vor allem auf uns", so FC-Coach Stefan Ruthenbeck auf der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag. "Der Druck ist groß, weil wir abliefern wollen. Für das Ergebnis kann ich nicht garantieren. Aber ich kann garantieren, dass die Mannschaft Vollgas geben wird."



Noch nicht wieder zurückgreifen kann der Trainer der "Geißböcke" dabei auf Rekordneuzugang Jhon Cordoba. Der Stürmer hat seine Verletzung zwar überwunden, das HSV-Spiel kommt allerdings noch zu früh. "Cordoba hat gestern gebrannt. Das ist Fakt", bescheinigte sein Trainer dem Kolumbianer allerdings großen Einsatz und den Willen, schon bald wieder in der Bundesliga auf dem Platz zu stehen. Ebenfalls noch nicht spielen wird Dominic Maroh, der wie Cordoba erst vor kurzem wieder ins Training eingestiegen war. 


Einem Einsatz von Vincent Koziello am Samstag sollte hingegen theoretisch nichts im Wege stehen. Der französische Neuzugang trainiert seit Mittwoch mit dem Team, ist fit und könnte demnach schon gegen die Rothosen sein Debüt für die Domstädter feiern. Auf der Pressekonferenz ließ Ruthenbeck einen möglichen Einsatz des zentralen Mittelfeldspielers allerdings noch offen. Es bleibt also abzuwarten, ob der Wunschspieler von FC-Sportdirektor Armin Veh schon in Hamburg zu seinem ersten Pflichtspiel für den neuen Arbeitgeber kommt.