Was lange währt, wird endlich gut: Für Lars Stindl war der Wechsel zu Borussia Mönchengladbach Gold wert. Der Angreifer stieg bei den Fohlen nicht nur zum Kapitän, sondern unter Joachim Löw zum Nationalspieler auf. In einem Interview betont er, dass er sich am Niederrhein wohlfühlt. Ein Wechsel? Für ihn nur schwer vorstellbar.


Im Sommer wird Lars Stindl „schon“ 30 Jahre alt, ist somit im besten Fußballeralter. Gedanken darüber, Borussia Mönchengladbach zu verlassen, macht er sich derzeit nicht. „Das ist für mich momentan schwer vorstellbar“, meint der Angreifer in der Sport Bild. Mit seiner Vertragsverlängerung bis 2021 habe er im vergangenen Jahr gezeigt, ​wie wohl er sich mit seiner Familie in Gladbach fühle. „Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Vereins zu sein, und habe mit der Borussia noch viel vor.“


In zweieinhalb Jahren stieg Stindl bei der Borussia zum Kapitän und unter Bundestrainer Joachim Löw zum Nationalspieler auf. Am Borussia-Park gehört die Offensivkraft zu den Leistungsträgern. ​Gladbachs Sportchef Max Eberl sagte kürzlich, er könne nicht ausschließen, dass auch Stindl im Sommer Begehrlichkeiten bei größeren Vereinen wecke.

1. FC Koeln v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Lars Stindl ist einer der Fohlen-Leistungsträger


„Das kann ich auch nicht. Grundsätzlich möchte ich gerne noch ein paar Jahre in Gladbach spielen“, deutet Stindl einen Verbleib an. Die Mannschaft besitze viel Qualität und man habe noch jede Menge Entwicklungspotenzial. Klar sei aber auch, „dass ich langsam in ein Alter komme, in dem ich nicht mehr viele Verträge unterschreiben werde.“


Im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft in Russland macht sich Stindl keinen Druck. Er habe sich in den vergangenen Jahren über seine Einladungen zum Confed Cup und den folgenden Länderspielen „riesig gefreut, weil es absolute Highlights für mich sind." Stindl sehe darin mehr einen Bonus als eine Verpflichtung. „Die WM wäre ein Traum für mich. Sie ist das Größte, was man als Fußballer erleben kann. Wenn ich nicht dabei sein sollte, freue ich mich auf eine Extraportion Zeit mit meiner Familie.“