Die in der Hinrunde extrem wackelige Abwehr von Borussia Dortmund wird anscheinend im Sommer einen komplett neuen Anstrich erhalten. Es wird sowohl über weitere Verpflichtungen als auch Abgänge berichtet. ​

Nachdem vor wenigen Monaten schon berichtet wurde, dass Neven Subotic die 'Schwarz-Gelben' verlassen darf, bringt nun die Sport Bild sogar Marc Bartra mit einem Wechsel in Verbindung. 


Demnach ​​darf der 27-jährige spanische Nationalspieler, der angeblich über eine Rückkehr in seine Heimat nachdenkt, bereits in diesem Winter den Klub verlassen. Bartra hat in der bisherigen Saison 20 Pflichtspiele bestritten, seinen Stammplatz in der Abwehrzentrale neben Sokratis hat er aber bisweilen verloren.


Ein möglicher Abgang von Neven Subotic wird hingegen schon seit einiger Zeit thematisiert. Der langjährige Dortmunder Innenverteidiger darf ebenfalls den Klub verlassen. Unter anderem beschäftigt sich Saint-Etienne mit dem Serben.

Und falls neben Subotic tatsächlich auch noch Bartra den Verein verlassen wird, könnte sich im Sommer das nächste Top-Talent in der Innenverteidigung neben Manuel Akanji beim BVB einreihen.


Laut Reviersport ist nämlich Borussia Dortmund an einer Verpflichtung von Jonathan Tah interessiert, der angeblich im Sommer für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro Bayer Leverkusen verlassen darf.


Kaderplaner Rudi Völler sagte gegenüber der Zeitung folgendes zur Meldung: "Für uns ist es nichts Neues, dass unsere Spieler bei anderen Klubs hoch gehandelt werden. Mal ist es Julian Brandt, mal ist es Leon Bailey. Wir bleiben wie immer ganz gelassen."


Konkurrenz bekommen die Dortmunder im Werben um den 21-jährigen DFB-Nationalspieler laut des Berichts zudem aus England, wodurch der BVB im finanziellen Wettbieten leer ausgehen könnte. Tah gehört zudem zum erweiterten Kreis der Spieler, die der FC Barcelona in Zukunft für seine Abwehr holen möchte.


Es zeichnet sich jedenfalls ab, dass sowohl im Januar als auch im nächsten Sommer BVB-Sportdirektor Michael Zorc viele Änderungen in der Abwehr vornehmen wird. Und die Leverkusener können in Anbetracht der zahlreichen Interessenten für Tah wahrscheinlich nur noch machtlos zuschauen, wie sich das Top-Talent seine nächste Station aussucht. Eine wichtige Grundvoraussetzung für Tah ist jedenfalls, dass sein neuer Klub in der Champions League vertreten ist.