​Der SV Werder Bremen erkämpfte sich am Samstagnachmittag gegen die TSG 1899 Hoffenheim ein 1:1-Unentschieden. Nach einer guten Stunde traf Theodor Gebre Selassie für die Grün-Weißen zum Ausgleich. Im Konkurrenzkampf mit Robert Bauer sammelte der 31-Jährige wichtige Pluspunkte. 


Im Vorfeld der Partie musste sich Cheftrainer Florian Kohfeldt auf der Rechtsverteidiger-Position zwischen ​Gebre Selassie und Bauer entscheiden. "Beide haben eine tolle Vorbereitung gezeigt und waren deshalb zwei gute Alternativen", erklärte der Werder-Coach. "Ich habe mich für Theo entschieden, da er aufgrund der letzten Spiele noch einen kleinen Bonus hatte und das heute mit dem Tor untermauert." Nach einem Eckstoß landete der Ball beim tschechischen Nationalspieler, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum Ausgleich traf. 

​​Mit dem Endergebnis war der Torschütze allerdings nicht wirklich zufrieden. "Wir haben zwei Punkte verloren", wird der Rechtsverteidiger von der DeichStube zitiert. Den Gegentreffer durch Hoffenheims Benjamin Hübner nahm Gebre Selassie auf seine Kappe. "Im Endeffekt war er mein Gegenspieler", gab der 31-Jährige zu Protokoll. Dennoch hat sich der Rechtsfuß nicht nur dank seines Treffers für weitere Startelf-Einsätze empfohlen. 


Der Defensivspieler ist sich darüber bewusst, dass Bauer zuletzt mit guten Trainingsleistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. "Ich habe im Trainingslager gesehen, dass Robert richtig Gas gibt. Das war für mich ein Zeichen, dass ich mich nicht zu sicher fühlen darf", betonte der Routinier. 

SV Werder Bremen v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Robert Bauer bestritt in der laufenden Saison 15 Pflichtspiele



Übungsleiter Kohfeldt machte Bauer derweil Hoffnungen auf mehr Einsatzzeiten. "Robert hat sich aufgedrängt und wird auf Dauer auch dafür belohnt werden. Ich kann ihn nur ermutigen, so weiter zu machen", sagte der Werder-Coach. Gegen Hoffenheim wurde der 22-Jährige in der Nachspielzeit für Zlatko Junuzovic eingewechselt.