In der fünften Minute der Nachspielzeit war es Simon Terodde, der den Siegtreffer für den 1. FC Köln im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach erzielte. Apathisch nahm es FC-Cheftrainer Stefan Ruthenbeck zur Kenntnis, der über sein verwunderliches Verhalten aufklärte.


​Nach dem späten Siegtreffer von Simon Terodde war die komplette FC-Auswechselbank am Ausrasten. Außer einer: Stefan Ruthenbeck, der gerade mit den Kölnern den ersten Derbysieg seiner Karriere miterleben durfte, wirkte schon fast teilnahmslos in der Menge stehend.

1. FC Koeln v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Aktiv für den FC: Trainer Stefan Ruthenbeck



„Im ersten Moment dachte ich: Wie bitter ist es, dass diese Mannschaft nur so wenige Punkte hat“, sagte Ruthenbeck laut dem Geissblog nach der Partie. „Danach war ich einfach nur froh.“ Gegen Gladbach holten die Geißböcke ihren zweiten Sieg im vierten Bundesliga-Spiel unter der Regie von Stöger-Nachfolger Ruthenbeck.


Die Hoffnung in der Domstadt, das Wunder Klassenerhalt am Ende doch noch realisieren zu können, ist wieder zurückgekehrt. Als nächstes steht die Fahrt zum Siebzehnten Hamburger SV bevor. Die Rothosen unterlagen am vergangenen Spieltag mit einer dürftigen Leistung dem FC Augsburg (0:1). ​Die nächste Chance für Ruthenbeck und sein Team, dem Traum ein Stück näher zu kommen.