Etwas überraschend erschien die Entscheidung von Ralph Hasenhüttl, seinen Goalgetter vom Dienst, Timo Werner, im Spiel gegen Schalke 04 (3:1) vorerst auf der Bank sitzen zu lassen. Der deutsche Nationalspieler kontert mit einer starken Leistung – und deutlichen Worten.


Gegen Schalke war Timo Werner Spieler des Spiels, ​obwohl er erst nach einer Stunde mitwirken durfte. Durch ein Tor und eine Vorlage war der deutsche Nationalstürmer am Ende der Man of the Match – und ließ die Unzufriedenheit über seine Reservistenrolle nach dem Spiel freien Lauf.

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Genervt von seinem Bankplatz: Timo Werner



„Ich schieße die Tore lieber von Anfang an, weil 90 Minuten auf dem Feld zu stehen, macht deutlich mehr Spaß als nur 30 oder 15“, sagte Werner ins Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob das Spiel gegen Schalke eineinhalb Jahre nach seiner Schwalbe etwas besonderes war, entgegnete er: „Dadurch, dass ich heute eh auf der Bank saß, war das eigentlich alles sehr entspannt.“


Durch die klaren Unmutsbekundungen dürfte den Leipziger Verantwortlichen klar sein, Werner nicht des Öfteren auf die Bank zu setzen. Aufgrund der Klasseleistung des 21-Jährigen gegen Schalke werden ​Ralph Hasenhüttl &​ Co. so oder so nicht allzu oft auf ihren Ausnahmespieler verzichten können.