Leipzigs Naby Keita ist dieser Tage in aller Munde. Gerüchten zufolge soll der RB-Star nicht wie geplant im Sommer zum FC Liverpool wechseln, sondern schon im aktuellen Transferfenster. Während RB Leipzig die Gerüchte offiziell dementierte, antwortete Naby Keita mit einer starken Leistung gegen Schalke auf die Spekulationen.

Rückrundenauftakt der Bundesliga, Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Schalke 04. Was will das Fußballherz mehr? Und trotzdem stand erneut Naby Keita im Zentrum des Interesses. An den Sky-Mikrofonen ​dementierte Sportdirektor Ralf Rangnick die Wechselgerüchte um seinen Schützling entschieden: "Weder der Spieler hat uns gesagt, dass er wechseln will, noch liegt uns ein Angebot von Liverpool vor." Heißt: Keita absolviert die Rückrunde wie geplant in Leipzig, ehe er im Sommer zum FC Liverpool wechselt. Dies bestätigte auch der Verein in einer offiziellen Mitteilung am Sonntag.


Bärenstarke Leistung gegen Schalke


Die Spekulationen lassen den Nationalspieler Guineas ohnehin kalt. Gegen Schalke war der dribbelstarke Mittelfeldmotor einmal mehr einer der besten Spieler auf dem Feld und gab seine Antwort um den Kauderwelsch um seine Person auf dem Rasen. "Bis zu seiner Auswechslung war er sicherlich einer der besten Spieler auf dem Platz. Ich glaube, er wollte heute zeigen wofür er steht und wie gern er mit dieser Mannschaft spielt, das hat er gebracht heute. Es zeigt, welche Mentalität dieser Spieler mitbringt", adelte ihn anschließend auch Trainer Ralph Hasenhüttl.

RB Leipzig v FC Schalke 04 - Bundesliga

Naby Keita (m.) spielt definitiv seine vorerst letzte Saison für RB Leipzig


Liverpool wollte RB Leipzig in Form eines ​verbesserten Angebotes aus der Reserve locken, doch die 'Bullen' bleiben hart. "Wir geben Naby Keita nicht frühzeitig ab, auch wenn der FC Liverpool sein Interesse an ihm nun noch einmal hinterlegt hat, ihn bereits in diesem Transferfenster verpflichten zu wollen", stellte Rangnick mit Nachdruck klar. "Das wäre nur möglich gewesen, wenn wir eine einvernehmliche Lösung im Sinne einer exorbitanten zusätzlichen Ablösezahlung erreicht hätten."