​Der FC Bayern München gewann zum Rückrundenauftakt am Ende souverän mit 3:1 gegen Bayer 04 Leverkusen. Bei den Münchner ragte Franck Ribery mit einer Spitzenleistung heraus. In einer solchen Form ist der Franzose unverzichtbar und empfiehlt sich für eine Verlängerung seines Vertrags.


​In der 59. Spielminute krönte der 34-Jährige seinen Sahneabend mit dem Treffer zum 2:0 für die Bayern. Nach seinem Tor zeigte der Flügelflitzer wie wild auf das Wappen des Rekordmeisters um seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein und seinen Anhängern zum Ausdruck zu bringen.


​Ribery ist nun seit über zehn Jahren beim deutschen Primus aktiv und holte bereits sieben deutsche Meisterschaften und schnappte sich in der Saison 2012/13 mit den Bayern den Champions-League-Titel. Diesen Sommer läuft der aktuelle Vertrag des Publikumlieblings aus. In den Medien wird bereits munter über etwaige legitime Nachfolger diskutiert, der 1,70 Meter große Wirbelwind will jedoch gerne nochmals verlängern.

Die Verantwortlichen des FCB zögerten zuletzt noch Gespräche über ein neues Arbeitspapier heraus, in seiner aktuellen Form ist die Nummer Sieben jedoch absolut unverzichtbar. Nach dem Spiel gegen die Werkself äußerte sich der überschwängliche 81-fache französische Nationalspieler gegenüber dem ZDF: "Ich will so lange wie möglich bei Bayern bleiben. Ich bin immer glücklich, es macht mir Spaß mit meiner Mannschaft und den Fans."


Bayern-Coach Jupp Heynckes bewertet die Situation der Bayern-Legende hingegen gewohnt sachlich und sieht in Sachen Vertragsverlängerung keinen Grund zur Eile. "Das hat Zeit, das weiß auch der Franck. Mittwoch hat er drei Tore gemacht und war auch heute ein Aktivposten", so der 72-Jährige.

Neben dem Franzosen steht auch sein langjähriger Partner in der Flügelzange des FC Bayern München am Scheideweg. Auch der Vertrag von Arjen Robben läuft in diesem Sommer aus. Gegenüber der SportBild äußerte sich jedoch auch der 33-Jährige selbstbewusst: "Ich bin am Ende der Saison frei. Ich glaube, wenn ich fit bin, brauche ich mir keine Sorgen machen."