Turbulente Winter-Vorbereitung beim BVB. Spekulationen um Aubameyang, die vorzeitige Rückkehr aus dem Trainingslager samt Virus-Erkrankung der halben Mannschaft und einige Verletzungssorgen prägten das Bild. Schmelzer und Guierro werden zum Rückrundenstart fehlen. Und auch die Hoffnungen auf ein Reus-Comeback zerschlug BVB-Coach Peter Stöger. Immerhin wird Mario Götze auf den Platz zurückkehren.


​Borussia Dortmund startet am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (18 Uhr) in die Bundesliga-Rückrunde. Nachdem im Trainingslager im spanischen Marbella gleich ​neun Spieler an einem Magen-Darm-Virus erkrankten, wurden die betroffenen Akteure unter "Quarantäne" gestellt und konnten, wie erhofft, ​am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren

Gegen die 'Wölfe' darf auch Mario Götze wieder auf sein Comeback hoffen. Der 25-Jährige hatte sich im Derby gegen Schalke 04 einen Bänderanriss im Sprunggelenk zugezogen und konnte deshalb bis zur Winterpause kein Spiel mehr absolvieren. In der kurzen Vorbereitung auf die Rückrunde konnte sich Götze allerdings wieder an die Mannschaft herankämpfen, wie Trainer Peter Stöger auf der Pressekonferenz vor dem Jahresauftakt bestätigte.


"Mario ist wieder voll im Training. Natürlich ist er längere Zeit weg gewesen, aber er hat seine Qualität nicht verloren", so der 51-jährige Österreicher. Gegen den VfL winkt Götze ein Platz in der Startelf im zentralen offensiven Mittelfeld.

Sorgen in der Abwehr - Reus-Comeback ausgeschlossen


Fehlen werden dagegen die beiden etatmäßigen Linksverteidiger im Kader des BVB. Sowohl Kapitän Marcel Schmelzer als auch der portugiesische Europameister Raphaël Guerreiro werden in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Schmelzer kann wegen einer Wadenverletzung wohl erst im Februar wieder eingreifen, Guerreiro machen Oberschenkelprobleme zu schaffen. Der 24-Jährige wird ​mindestens die ersten beiden Spiele im neuen Jahr verpassen. Wann er wieder eingreifen kann, ist noch nicht klar.

Fehlen wird auch weiterhin Marco Reus. Die Bild hatte spekuliert, dass der BVB-Star nach seinem Kreuzbandriss aus dem DFB-Pokal-Finale zum Auftakt gegen Wolfsburg ​zumindest wieder im Kader stehen könnte. "Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr ungeduldig bin“, wurde Reus zitiert. Allerdings schob der verletzungsgeplagte 28-Jährige auch nach, dass er "keine Lust" habe nach der schweren Verletzung "irgendwelche Probleme zu bekommen.“

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel dementierte Stöger endgültig die Spekulationen um ein mögliches Reus-Comeback nach genau 233 Tagen. Es gebe keine Chance für Sonntag, sagte Dortmunds Trainer.