Im Trainingslager in Spanien schuften die Profis des Hamburger SV derzeit für eine bessere Rückrunde. In der Pflicht steht auch ​Gotoku Sakai, da er als Kapitän eine große Verantwortung hat. Dieser möchte er auch 2018 gerecht werden, wenngleich er sich hinsichtlich seiner Position auf dem Platz eine klare Entscheidung wünscht.


Für den Japaner war die Hinrunde richtig harte Arbeit - und zwar nicht nur aufgrund der für den Verein angespannten sportlichen Situation. Auch persönlich musste Sakai an seine Grenzen gehen. Der Grund: Trainer Markus Gisdol ließ ihn mal als Außenverteidiger und mal als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen. Kontinuität kam so nicht auf, Sakai musste sich von Spiel zu Spiel umstellen.

Im Interview, das auf der ​offiziellen Homepage des Bundesliga-Dinos veröffentlicht wurde, wünschte sich der Mannschaftsführer eine feste Position: "Für mich selbst war und ist es nicht einfach, zwischen diesen beiden Positionen zu wechseln. Schließlich hat man ganz verschiedene Aufgaben. Als Sechser kann ich offensiver spielen, als Außenverteidiger bin ich dagegen vorsichtiger und versuche die letzte Reihe zu sichern. Ich würde lieber fest auf einer Position spielen."


Trotz Bedenken: Sakai stellt sich in den Dienst der Mannschaft


Als Kapitän hat er jedoch mehr als alle anderen HSV-Kicker die Aufgabe, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Dieser ist sich der 26-Jährige durchaus bewusst: "Am Ende geht es in erster Linie darum, der Mannschaft zu helfen. Egal, auf welcher Position, werde ich dann 100 Prozent geben."

Sport-Club Freiburg v Hamburger SV - Bundesliga

Geht Markus Gisdol auf die Wünsche seines Kapitäns ein?



Diese Einstellung ist genau das, was der abstiegsbedrohte Hamburger SV in der Rückrunde brauchen wird. Gotoku Sakai nimmt sich selbst in die Pflicht: "Jeder Spieler hat seine eigenen Vorsätze für das neue Jahr und möchte sportlich besser werden. Was mich betrifft, möchte ich wieder bessere Leistungen abrufen. Ich war in letzter Zeit nicht zufrieden mit mir und möchte wieder stabiler werden. Dafür muss ich zuerst an mir selbst arbeiten."