Armin Veh ist ein Mann der offenen Worte. Seine Kritik an Ex-Trainer Peter Stöger hat der neue Sportchef des 1. FC Köln nun nur bedingt relativiert. "Schlechte Trainingssteuerungen kann jedem passieren", so der 56-Jährige. An seiner Aussage, Stöger sei schuld am schlechten körperlichen Zustand der Mannschaft, hielt er damit fest.


Als Geschäftsführer Sport ist Armin Veh der neue Chef beim 1. FC Köln. Mit seiner Kritik an Ex-Coach Peter Stöger erntete der 56-Jährige allerdings gleich mächtig Gegenwind. Veh gab Stöger die Schuld am schlechten körperlichen Zustand des abgeschlagenen Tabellenletzten.


Gegenüber dem ​kicker versuchte Veh nun zwar zu relativieren, am Inhalt seiner Aussagen hielt er aber fest. "Ich habe in 27 Jahren als Trainer auch Phasen gehabt, in denen ich eine schlechte Trainingssteuerung hatte. Das passiert eben mal. Das kann jedem passieren", so Kölns neuer Sportchef. "Und es ist nicht unnormal, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem, wie wir stehen und wie es passiert ist. Da kann ich ein Lied von singen."

Damit untermauerte der 56-Jährige die Kritik an den Trainingsinhalten von Stöger und stellte diese deutlich in Zusammenhang sowohl mit der miserablen Hinrunde der Mannschaft, als auch mit der Verletztenmisere am Geißbockheim.


Es ist allerdings anzunehmen, dass Stöger ähnlich gelassen darauf reagiert wie bei den ersten Anschuldigungen Vehs vor dem letzten Hinrundenspiel der Kölner gegen den VfL Wolsburg. Der neue BVB-Trainer sendete vor einigen Wochen über Sky eine Entschuldigung nach Köln. "Ach, es ist, wie es ist. Wenn das so bewertet wird, möchte ich mich entschuldigen, dass ich das so übergeben habe. Er wird das analysiert und bewertet haben. Dann schicke ich Grüße nach Köln: Es tut mir leid", sagte der 51-jährige Österreicher.