Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Wolf ist nur ausgeliehen von Hannover 96. Da er sich zum Stammspieler entwickelt hat, werden die Hessen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kaufoption über eine halben Million Euro ziehen. Ein echtes Schnäppchen im modernen Profifußball.


Zunächst war Wolf nur bis zum Sommer ausgeliehen, die Eintracht verlängerte das Leihgeschäft aber um ein Jahr und vereinbarte mit Hannover eine Kaufoption über 500.000 Euro. Zu dem Zeitpunkt hatte der 22-Jährige drei Bundesligaspiele für Frankfurt und zwei für 96 absolviert. Die einzigen, die sein Potential sahen, war die Vereinsführung der Eintracht, die nun einen guten Spielerfür eine geringe Ablösesumme verpflichten kann. Plus Leihgebühr kostet der Youngster 1,35 Millionen Euro.


Zu Saisonbeginn hatte Wolf noch Trainingsrückstand und wurde erst am 5. Spieltag im Spiel gegen Köln eingewechselt. Ab dem nächsten Spiel war er jedoch immer von Anfang an dabei und zahlte das Vetrauen mit sechs direkten Torbeteiligungen zurück. Erstaunlich ist, dass er sich bei Hannover noch nicht einmal in der zweiten Bundesliga behaupten konnte. Bei den Niedersachsen spielte er für das Regionalligateam.

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            In Hannover zweite Mannschaft - Bei Frankfurt Stammkraft: Marius Wolf


​„Ich haue mich rein, egal auf welcher Position. Ich möchte der Mannschaft helfen und wenn es dann gut klappt, bin ich natürlich zufrieden“, erklärte Wolf seine Einstellung und seine Flexibilität. Hauptsächlich spielt er im Rechten Mittelfeld, kam aber auch sowohl eine Position defensiver als auch offensiver zum Einsatz und zeigte souveräne Leistungen.


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         Ist zufrieden mit seinem Schützling: Niko Kovac


Auch sein Trainer Niko Kovac lobte seinen Schützling: „Er hat eine richtig gute Entwicklung genommen.“ Die Zukunft in Frankfurt scheint erstmal gesichert zu sein. "Ich bin davon überzeugt, dass er noch besser wird“, führte Kovac fort. Man darf gespannt sein, ob diese Prognose zutrifft und er auch in der Rückrunde wieder gute Leistungen zeigt.